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Sauerampfer

Rumex acetosa

  • Familie: Knöterichgewächse – Polygonaceae
  • Wuchsform: Mehrjährige krautige Pflanze.
  • Höhe: 30–80 cm.
  • Blüte: Klein, 2–3 mm breit, unauffällig. Die Blütenhülle ist sechsteilig. Stempel- und Staubblüten auf getrennten Exemplaren. Gynoeceum dreiblättrig. Sechs Staubblätter. Der von der Gesamtfärbung her rötliche Blütenstand ist eine Doppeltraube.
  • Blätter: Wechselständig. Grundständige Blätter recht langstielig, 2–5 Mal so lang wie breit, am Grund pfeilförmig und Basallappen gewöhnlich ungeteilt. Laubblätter fast sitzend. Nebenblattscheide hautartig, bräunlich.
  • Frucht: Dreikantige Nuss.
  • Standort: Wiesen, Wegränder, Höfe, Quellfluren, Laubwälder.
  • Blütezeit: Mai–Juli.

Der Sauerampfer ist eine weit verbreitete Pflanze von Wiesen, Feldern, Wegrändern und Weiden. Er ist zweihäusig, d. h. es gibt bei der Pflanze getrennte männliche und weibliche Exemplare. Der Blütenstaub wird mit dem Wind von einer Pflanze zur anderen transportiert. Die Blätter des Sauerampfers schmecken säuerlich.

Das Saure kommt von der Oxalsäure, die auch in der nahverwandten Art, dem Kleinen Ampfer (R. acetosella) enthalten ist. Den Kleinen Ampfer unterscheidet man vom Sauerampfer dank der kleineren Größe der spießförmigen Blätter. Der Sauerampfer wurde als Kraut verwendet, obwohl Oxalsäure in großen Mengen verzehrt giftig ist. Die Art ist formenreich und man kann sie in mehrere Unterarten einteilen.

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