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Schlangenlauch

Allium scorodoprasum

  • Familie: Amaryllisgewächse – Amaryllidaceae, Unterfamilie Allioideae (früher Lauchgewächse – Alliaceae)
  • Wuchsform: Mehrjährige krautige Pflanze.
  • Höhe: 30-90 cm.
  • Blüte: Strahlig, recht langstielig. Sechs hell-blaurote getrennte Blütenblätter. Sechs Staubblätter. Das Gynoeceum setzt sich aus drei miteinander verwachsenen Fruchtblättern zusammen, Fruchtknoten dreifächerig. Blütenstand Dolde mit Zwiebelchen zwischen den Blüten. Blütenstand in der Knospenphase von zwei hautartigen Hüllblättern umgeben.
  • Blätter: Der Blattgrund bildet eine lange, den Stängel umgebende Scheide. Blattspreite flach, linealisch, 6-18 mm breit, ganzrandig.
  • Frucht: Kapsel.
  • Standort: Laubwälder, Ufer- und abschüssige Wiesen, Gebüsche.
  • Blütezeit: Juni-Juli.

In Süd- und Mitteleuropa wird der Schlangenlauch noch immer als Gewürzkraut angebaut. In der alten Literatur wird die Pflanze wegen ihres milden Geschmacks als ein hervorragendes Gewürz für Soßen und Wild erwähnt. In Finnland ist die Nutzbarmachung der Art in Vergessenheit geraten, obwohl sie offensichtlich ursprünglich gerade als Kulturpflanze nach Finnland kam. Der Schlangenlauch verwilderte und kommt heutzutage an der Küste Südwestfinnlands in fruchtbaren Uferlaubwäldern vor. Die Art unterscheidet sich von den anderen finnischen Laucharten auf Grund ihrer breiten, linealischen Blätter.

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