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Schneesteinbrech

Micranthes nivalis

  • Synonym: Saxifraga nivalis
  • Familie: Steinbrechgewächse – Saxifragaceae
  • Höhe: 5–20 cm. Stängel behaart.
  • Blüte: Blütenhülle fünfzählig, strahlig, 5–8 mm breit. Blumenkrone so lang wie der Kelch, grünlichweiß, zum Schluss rötlich. Kelchblätter aufrecht, kahl. 10 Staubblätter, zweizähliges Gynoeceum am Grund verwachsenblättrig. Blütenstand dichte Traube am Ende des Blütenstängels.
  • Blätter: Wechselständig. Gestielte, am Boden anliegende, ledrige, rötliche Rosettenblätter. Blattspreite 1,5–3,5 cm lang, eiförmig-rundlich, stumpf gezähnt, auf der Unterseite blaugrün, wenig behaart.
  • Frucht: Zweiteilige Kapsel. Samen sichelförmig, braun, fein mit einem Netz überzogen.
  • Standort: Stufen an Felswänden und steilen Felsen, trockenere Felsen und Felsritzen.
  • Blütezeit: Juni–August.

Die Steinbrechpflanzen (Saxifraga) sind eher niedrige, gewöhnlich mehrjährige krautige Pflanzen. Zur Gattung gehören mehr als 300 Arten, in der Hauptsache in den kalten Regionen und Gebirgen der nördlichen Erdhalbkugel. In Skandinavien wachsen fast 20 Steinbrecharten. Viele von ihnen sind seltene und anspruchsvolle Fjäll-, Fels- und Sumpfarten. Der Gattungsname Saxifraga ist lateinisch und bedeutet „Felsbrecher“.

Der Schneesteinbrech ist recht klein und sein Blütenstängel ist behaart. Er wächst meist im Gebiet basischer Gesteinsarten und vermehrt sich sowohl über Samen als auch über Rosettentriebe, die sich von der Mutterpflanze ablösen. Der Schneesteinbrech ist im Süden der Provinz Oulu geschützt.

Dem Schneesteinbrech ähnelt der in jeder Hinsicht kleinere und auch seltenere Schlanke Steinbrech (S. tenuis). Er ist deutlich kalkliebend und wächst an steilen Felsen in den Fjälls, über die Wasser abläuft, auf feuchten Schotterheiden sowie an Stellen, wo der Schnee liegen bleibt.

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