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Schuppenwurz

Lathraea squamaria

  • Familie: Sommerwurzgewächse – Orobanchaceae
    (früher Braunwurzgewächse – Scrophulariaceae)
  • Höhe: 10–20 cm.
  • Blüte: Zweiseitig symmetrisch, 14–17 mm. Hellblaurote, zweilippige Blumenkrone. Unterlippe weiß. Vier hellblaurote miteinander verwachsene Kelchblätter. Kelch glockenartig. 4 Staubblätter. Das verwachsenblättrige Gynoeceum ist zweizählig. Blütenstand dichte, halbseitige, ährenartige Zweigtraube, Blüten nickend.
  • Blätter: Wechselständig. Locker, schuppenartig, herzförmig.
  • Frucht: Fast kugelförmige Kapsel (ca. 10 mm lang).
  • Standort: Laubwälder, kalkige Gebiete, Standorte von Nusssträuchern.
  • Blütezeit: Mai.

Die Schuppenwurz ist ein mehrjähriger, blattgrünloser, lockerer Vollschmarotzer. An den Verzweigungen des Wurzelwerk befinden sich Saugorgane, mit denen die Schuppenwurz sich an die Wirtspflanze, z. B. an die Wurzeln der Gewöhnlichen Hasel, anheftet. Andere Wirtspflanzen sind u. a. die Fichte, die Espe, Apfelbäume und Erlen.

Im Frühjahr schieben sich aus dem Wurzelstock hellblaurote oberirdische Triebe heraus, die zu blühen beginnen. Die Samen entwickeln sich schnell und fallen auf die Erde. Der oberirdische Trieb verwelkt bereits Mitte des Sommers. Den größten Teil der Zeit lebt die Schuppenwurz als unterirdische Pflanze und sie entwickelt auch nicht immer unbedingt oberirdische Triebe. Sie kann nämlich auch unter der Erde blühen und Samen produzieren. Die Schuppenwurz ist regional bedroht und geschützt.

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