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Schwarze Krähenbeere

Empetrum nigrum

  • Familie: Heidekrautgewächse – Ericaceae,
    (früher Krähenbeerengewächse – Empetraceae)
  • Höhe: 10–30 cm.
  • Blüte: Sowohl drei Kelch- als auch drei Blütenblätter. Blütenblätter sehr klein, anilinrot. Drei Staubblätter, blaurot, 1,5 cm lang. Verwachsenblättriges Gynoeceum 2–9–blättrig. Blüten in den Blattachseln.
  • Blätter: Überwinternd, sitzend, nadelartig. Blattspreite 3–7 mm lang, hohl, Rand nach unten gewunden, auf der Unterseite heller behaarter Streifen sichtbar.
  • Frucht: Glänzend schwarze, saftige Steinfrucht.
  • Standort: Trockene Heidewälder, Sandflächen, Meeresufer, Felsen und karge Kiefernbruchwälder.
  • Blütezeit: April–Juni.

Von den Krähenbeeren (Empetrum) gibt es wohl höchstens sechs Arten. Der Gattungsname Empetrum bedeutet auf dem Fels wachsend. Die Schwarze Krähenbeere unterteilt sich in Finnland in zwei Unterarten, von denen in Süd- und Mittelfinnland die Unterart ssp. nigrum vorherrscht und in Nordfinnland die Zwittrige Krähenbeere (ssp. hermaphroditum). Oft werden sie auch als eigene Arten angesehen.

Die Unterart ssp. nigrum ist für gewöhnlich zweihäusig, d. h. Staub- und Stempelblüten befinden sich auf getrennten Exemplaren, während die Zwittrige Krähenbeere einhäusig und eingeschlechtig ist, d. h. Staub- und Stempelblüten befinden sich in denselben Blüten. So beobachtet man oft am Grund der Beere vertrocknete Staubblätter. Die Zwittrige Krähenbeere ist vom Ertrag her ergiebiger als die südliche Subspezies, auch sind die Beeren im Geschmack besser. Vom Aussehen her ist sie dunkler grün und dichter verzweigt.

In Lappland war die Schwarze Krähenbeere wichtig, besonders als Nutzbeere für den Winter. Man benutzte sie in der Volksheilkunde wie auch als Färbepflanze. Zusätzlich wurden aus ihr Besen und Bürsten gemacht und sie wurde als Brennstoff verwendet.

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