Geranium endressii Geranium macrorrhizum

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Sibirischer Storchschnabel

Geranium sibiricum

  • Familie: Storchschnabelgewächse – Geraniaceae
  • Wuchsform: Mehrjährige krautige Pflanze.
  • Höhe: 20–50 cm. Stängel eher schlaff, verzweigt, kantig, nach unten außen zeigend, hell behaart.
  • Blüte: Strahlig, 10–15 mm breit. Fünf Blütenblätter, hell blaurot, dunkelnervig, schwach eingebuchtet. 5 Kelchblätter, weiß behaart, so lang wie die Blütenblätter. 10 Staubblätter. Gynoeceum verwachsenblättrig, ein Griffel, fünf Narben. Blüten gewöhnlich einzeln.
  • Blätter: Als Grundrosette und am Stängel gegenständig, langstielig. Blattspreite fünfeckig, handnervig, untere 5–7-fach, obere dreifach eingeschnitten; Lappen schmal, spitz gezähnt.
  • Frucht: Fünfteilige Spaltfrucht, Spitzenteil schnabelförmig, beim Reifen rollt sie sich auf. Teilfrüchtchen (Spaltfrüchte) an der Oberfläche glatt, behaart.
  • Standort: Gärten, Brachland, Wegränder. Zierpflanze, manchmal ausgewildert.
  • Blütezeit: Juli–August.

Vom Storchschnabel wachsen in Europa natürlich vorkommend Dutzende verschiedener Arten, auch in Finnland gibt es etwa ein Dutzend einigermaßen etablierter. In Gärten wachsen zusätzlich viele unterschiedliche Arten und Unterarten. Der Grund für diese Beliebtheit ist leicht zu verstehen: Die Storchschnäbel sind einfach schön. Besonders gut passen sie beispielsweise auf Sommerhausgrundstücke, da sie für gewöhnlich den Hasen und Rehen nicht munden. Stattdessen locken die Blüten zur Freude des Naturfreundes Bestäuber an, von kleinen Fliegen bis hin zu prächtigen Tagfaltern.

Der Sibirische Storchschnabel stammt dem Namen nach ursprünglich aus Osteuropa. Er hat sich an das finnische Klima so gut angepasst, dass er manchmal auch in die Natur auswildert. Ab und an kann man ihn auch in Gärten und Parkanlagen mit anderen als Zierpflanze angebauten Storchschnäbeln finden. Der aus dem Gebirge der Pyrenäen stammende Baskenstorchschnabel (G. endressii) gedeiht in der Natur manchmal recht lange sich selbst überlassen. Seine Blüten sind recht groß und leicht hellrot und sie ähneln den anderen finnischen Storchschnabelarten kaum. Man kann ihn jedoch mit dem in Finnland recht selten angepflanzten, aber trotzdem manchmal auch in der Natur zu findenden Felsenstorchschnabel (G. macrorrhizum) verwechseln. Man unterscheidet diese beiden Arten für gewöhnlich am einfachsten anhand der Blätter: Beim Baskenstorchschnabel sind sie spitz und spitz gezähnt, beim Felsenstorchschnabel sind die Lappen breit und die Zähne am Rand rundlich.

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