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Spießmelde

Atriplex prostrata

  • Familie: Fuchsschwanzgewächse – Amaranthaceae
    (früher Gänsefußgewächse – Chenopodiaceae)
  • Wuchsform: Einjährige krautige Pflanze.
  • Höhe: 10-70 cm.
  • Blüte: Staubblüte: Die gelbliche Blütenhülle ist strahlig, ca. 1 mm breit und 4-5-blättrig. 5 Staubblätter. Stempelblüte: Ohne Blütenhülle, mit Blasenhaaren und durch zweiblättrige Vorblätter geschützt. Die Vorblätter sind fast stiellos, 2-7 mm lang, vielnervig sowie an den Rändern und auf dem Rücken gezähnt oder glatt (ungeteilt). Gynoeceum verwachsenblättrig und mit zwei Griffeln.
  • Blätter: Die unteren Blätter sind gegenständig und die oberen wechselständig. Der Rand der dreieckigen oder schaufelförmigen Blattspreite ist gekerbt oder beinahe ungeteilt. Die oberen Blätter sind dicht mit Blasenhaaren besetzt und ihr Grund ist fast gerade oder breit keilförmig und die Basallappen sind geteilt.
  • Frucht: An den Vorblättern (zwei am Grund miteinander verwachsene Vorblätter) angewachsene und dadurch geschützte Nuss.
  • Standort: Am Meeresstrand besonders auf Algenwällen, im Binnenland Gärten, Zuckerrübenfelder und Mülldeponien.
  • Blütezeit: (Juni-) August-September.

Die Gattung der Melden (Atriplex) ist von der Bestimmung her eine problematische Gruppe. Die Melden ähneln sehr den Gänsefüßen (Chenopodium), von denen sie auf Grund ihrer Eingeschlechtigkeit (einhäusig oder manchmal zweihäusig) und der typischen Hüllblätter der Frucht unterschieden werden können. Die Eigenschaften der Vorblätter sind auch eines der wichtigsten Erkennungsmerkmale innerhalb der Gattung Atriplex. Die Vorblätter der am Meeresstrand wachsenden Kahlen Melde (A. glabriuscula) sind eiförmig, die der Spießmelde oft dreieckig.

Die Spießmelde ist eine in Finnland indigene einjährige Meeresstrandpflanze mit vielen Subspezies. Man kann sie von der Gemeinen Melde (A. patula) außer auf Grund ihres Standorts oft auch durch die Form der Blätter unterscheiden. Der Blattgrund der Spießmelde ist gerade oder breit keilförmig und die spießartigen Basallappen sind geteilt. Die Basallappen der Gemeinen Melde sind oft nach schräg vorne gerichtet. Anders als bei der Gemeinen Melde kann der Rand der Vorblätter bei der Spießmelde ungeteilt und der Rücken oft glatt sein.

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