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Spitzes Pfeilkraut

Sagittaria sagittifolia

  • Familie: Froschlöffelgewächse – Alismataceae
  • Höhe: 20–80 cm.
  • Blüte: Strahlig. Blütenhülle mit getrennten Blättern. Drei weiße, blaurotgründige Blütenblätter. Drei Kelchblätter, kürzer als die Blütenblätter. An den unteren Teilen des Blütenstands Stempelblüten, in denen mehrere birnenförmige Fruchtblätter. In den oberen Teilen des Blütenstands Staubblüten, in denen viele Staubblätter. In den mittleren Blüten oft zusätzlich zu den zahlreichen Staubblättern einige Fruchtblätter. Blüten im Blütenstand in drei Wirteln.
  • Blätter: Die meisten Blätter Luftblätter, aber ein Teil Schwimm- und Wasserblätter. Stiel lang. Blattspreite pfeilförmig, Basallappen fast so groß wie das Spitzenblättchen, Blattspreite der Schwimmblätter gerundeter, bis zu länglich herzförmig. Ränder der Blattspreiten ungeteilt. Wasserblätter fadenartig.
  • Frucht: Nuss.
  • Standort: Im flachen Wasser von Seen, Flüssen und Brackwasserbuchten mit Lehmböden oder auf nassen Stränden und als Wasserpflanze im fließenden Gewässer.
  • Blütezeit: Juli–August.

Das Spitze Pfeilkraut bildet im tiefen Wasser wachsend nur Wasserblätter und kann nicht blühen. Die Blüte gelingt am besten, wenn die Pflanze in einer Tiefe von weniger als 50 cm verwurzelt ist. Die Früchte der Pflanze sind lange schwimmfähig, so dass die Art sich mit dem fließenden Wasser ausbreiten kann. Früchte werden jedoch nicht immer entwickelt.

Das Spitze Pfeilkraut kann man von seinem nahen Verwandten, dem Schwimmenden Pfeilkraut (S. natans) auf Grund der Blätter unterscheiden. Bei letzterem sind die beiden Basallappen der Blattspreite sehr klein oder fehlen ganz. Dem Namen nach hat die Art meist Schwimmblätter, die Luftblätter fehlen. Die Blüten der Arten sind ansonsten gleich, aber beim Spitzen Pfeilkraut sind die Staubbeutel in den Staubblättern violett, beim Schwimmenden Pfeilkraut gelb.

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