Althaea officinalis Althaea officinalis Althaea officinalis

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Stockrose

Alcea rosea

  • Familie: Malvengewächse – Malvaceae
  • Wuchsform: Zwei- oder mehrjährige krautige Pflanze. Wurzelwerk umfangreich.
  • Höhe: 100–250 cm. Stängel unverzweigt.
  • Blüte: Strahlig, 5–10 cm breit. Fünf rote, gelbe oder weiße Blütenblätter. Kelch fünfteilig. Außenkelch 6–7-teilig. Viele Staubblätter, Staubfäden zu einer das Fruchtblatt umhüllenden Röhre verwachsen. Verwachsenblättriges Gynoeceum mit vielen Narben. Blütenstand ährenartige Zweigtraube, Blütenstiele sehr kurz.
  • Blätter: Wechselständig, gestielt, mit Nebenblättern. Blattspreite rundlich herzförmig, 3–7-teilig, gezähnt, faltig, grobbehaart.
  • Frucht: Flache, ringförmige, vielteilige Spaltfrucht. Teilfrüchtchen (Spaltfrüchte) an der Oberfläche faltig.
  • Standort: Brachland, Wegränder, Erdhaufen. Zierpflanze, vereinzelt ausgewildert.
  • Blütezeit: Juli–September.

Zur Gattung der Stockrose gehören etwa 60, in Südeuropa sowie Vorder- und Mittelasien natürlich wachsende Arten. Die Gattung wird zur Familie der Malvengewächse gezählt, für deren Vertreter das Zusammenwachsen der Staubfäden der Staubblätter zu einer den Griffel des Fruchtblattes umhüllenden Röhrenstruktur typisch ist. Die großwüchsige und -blütige Stockrose ist eine alte Zierpflanze, allerdings wird sie heutzutage weniger als früher angepflanzt. Inzwischen kultiviert man die frostempfindliche Stockrose für gewöhnlich einjährig an, in der alten finnischen Gartenliteratur gibt es aber Erwähnungen von problemlos überwinternden, mehrjährigen einheimischen Stämmen. Möglicherweise hat ein solcher, gut an die finnischen Verhältnisse angepasster Stamm bis heute irgendwo im Land überdauert. Die Art ist in Europa vielerorts als Gartenflüchtling verwildert, aber man kennt von ihr keine indigenen Vorkommen. Man glaubt, dass die Stockrose als Ergebnis einer Kreuzung aus anderen Stockrosenarten – möglicherweise A. setosa und A. pallidula – entstanden ist.

Die Stockrose hat in geringem Maße medizinische Eigenschaften, auch wenn als Heilpflanze heutzutage der zu einer anderen Gattung zählende Echte Eibisch (Althaea officinalis) bekannter ist. Die Art hat deutlich kleinere Blüten als die Stockrose und wird selten als Zierpflanze angepflanzt.

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