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Sumpfveilchen

Viola palustris

  • Familie: Veilchengewächse – Violaceae
  • Wuchsform: Mehrjährige krautige Pflanze.
  • Höhe: 3–8 cm.
  • Blüte: Zweiseitig symmetrisch, 10–15 mm lang. Die Blumenkrone wird aus fünf hell blauroten und an der Spitze runden Blättern gebildet, von denen das unterste 8–10 mm lang ist. Der Sporn ist fast so lang wie die Kelchanhängsel, dünn und genauso gefärbt wie die restliche Blumenkrone. Die fünf Blätter des Kelches sind länglich und an der Spitze rund. Die Lappen an ihrem Grund sind ca. 1 mm lang. Das Vorblattpaar befindet sich auf halber Höhe oder am Grund des Blütenstängels. Das verwachsenblättrige Gynoeceum ist dreizählig und hat einen Griffel. Fünf Staubblätter.
  • Blätter: Rosettenartig, kahl- und langstielig. Die Blattspreite der Blätter (3–4 Stück) ist nierenförmig, breiter als lang, an der Spitze rund, hellgrün, für gewöhnlich gekerbt, kahl, glänzend und anfangs 2–4 cm breit, wächst aber auch noch nach der Blüte. Die Nebenblätter sind schmal eiförmig, ganzrandig oder fein gezähnt.
  • Frucht: Sich dreiteilig öffnende kahle Kapsel, deren Samen gelb-braun sind.
  • Standort: Ufer, feuchte Wiesen, Sümpfe, Grabenränder und feuchte Laubwälder.
  • Blütezeit: Mai–Juni.

Das Sumpfveilchen ist eine mehrjährige Pflanze, die an feuchten Standorten mit Hilfe ihres ausläuferartigen Wurzelwerks große Pflanzenbestände bildet. Die Art kreuzt sich leicht mit ihrem nahen Verwandten, dem Torfveilchen (V. epipsila). Die Kreuzung bringt in geringem Ausmaß keimfähige Samen hervor. Im Laufe der Zeit hat dies zur Bildung einer Kreuzungsserie geführt. Die Kreuzung wurde als (V. x fennica) bezeichnet. Sie wächst im ganzen Land.

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