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Vierblättrige Einbeere

Paris quadrifolia

  • Familie: Germergewächse – Melanthiaceae (früher Trilliaceae)
  • Höhe: 15–35 cm.
  • Blüte: Strahlig, mit getrennten Blättern. Vier Blütenblätter, gelbgrün, linealisch. Vier Kelchblätter, länglich. Gynoeceum mit vier Griffeln. Gewöhnlich acht Staubblätter.
  • Blätter: Fast sitzend. Für gewöhnlich vier verkehrt eiförmige – längliche, ganzrandige und handnervige Blätter in einem Wirtel am Oberteil des Stängels.
  • Frucht: Blauschwarze Beere.
  • Standort: Junge Wälder und Laubwälder, Wiesen in Laubwäldern, Flachmoorwälder und Fichtenmoorwälder an Bachläufen.
  • Blütezeit: Mai–Juni.

Die Vierblättrige Einbeere hat am Stängel einen Wirtel aus vier Blättern, wie das Epitheton ihres wissenschaftlichen Namens (quadrifolia, lat. vierblättrig) besagt. Allerdings gibt es in den Pflanzenbeständen oft Exemplare, die mehr Blätter haben, manchmal bis zu sieben. Der Vierblättrigen Einbeere gelingt es nicht immer, Früchte zu bilden, aber an günstigen Standorten entwickelt sich aus der unscheinbaren Blüte eine blauschwarze Beere. Sie ist giftig, wie auch der ganze Trieb. Früher wurde die Vierblättrige Einbeere als Medizin u. a. gegen die Pest verwendet.

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