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Vogelknöterich

Polygonum aviculare

  • Familie: Knöterichgewächse – Polygonaceae
  • Höhe: Aufsteigende oder aufrechte Zweige für gewöhnlich unter 40 cm lang.
  • Blüte: Strahlig, ca. 3,5–4 mm lang. In der Blütenhülle befinden sich fünf oder sechs am Grund höchstens bis zu einem Drittel miteinander verwachsene Lappen, die sich deutlich überlappen und an ihren Rändern hellrot oder weiß sind. Das Gynoeceum besteht aus drei miteinander verwachsenen Fruchtblättern. Drei getrennte Griffel. 5–8 Staubblätter.
  • Blätter: Wechselständig, kahl und kurzstielig. Die Blätter der Hauptachse sind deutlich länger als sogar die untersten Blätter der Nebenzweige. Die Blattspreite ist ganzrandig, lanzettlich – schmal verkehrt eiförmig und an der Spitze spitz oder rund. Die Nebenblätter sind zu einer den Stängel umgebenden Scheide verwachsen, die hautartig, eingeschnitten und silbrig glänzend ist.
  • Frucht: Dunkelbraune, kegelförmige, feinknotige und dreikantige Nuss, die kürzer als die Blütenhülle ist und bei der alle Seiten fast gleichartig sind.
  • Standort: Felder, Höfe, Wegränder und Meeresufer.
  • Blütezeit: Juli–September.

Der Vogelknöterich ist eine einjährige und ausgesprochen formenreiche Pflanze offener Standorte. In Finnland finden sich mindestens fünf unter unterschiedlichen Bedingungen gedeihende Unterarten. Der Vogelknöterich ist sehr trittbeständig, weil er leicht neue Zellen anstelle der geschädigten bilden kann.

Seine Samen benötigen Licht zum Keimen, was auch auf die Konzentration der Standorte auf offene Stellen Einfluss hat. Mit Hilfe seines Samenvorrats kann der Vogelknöterich viele Jahre an einem Ort überdauern und ist daher ein schwer zu vernichtendes Unkraut. In Russland wird die Pflanze als Heilmittel verwendet.

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