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Walderdbeere

Fragaria vesca

  • Familie: Rosengewächse – Rosaceae
  • Höhe: 5–20 cm, Ausläufer bis zu 2 m lang.
  • Blüte: Strahlig. Die weiße Blumenkrone besteht aus fünf getrennten Blättern, die fast rund sind, einander nicht berühren, schwach gezähnt und 4–6 mm lang. Kelchblätter am Ende spitz, behaart. Innere Kelchblätter schmal. Viele Fruchtblätter. 20 Staubblätter. Blütenboden kahl. Blütenstand lockere Doldentraube.
  • Blätter: Blätter als Rosette, ziemlich langstielig, dreifiedrig. Fiederblättchen 1–5 cm lang, länglich-rautenförmig, stachlich-gezähnt, beidseitig eng anliegend behaart. Endständiger Zahn des Fiederblättchens fast so groß wie die übrigen.
  • Frucht: Rote, saftige Scheinbeere, kleine Nüsse an der Außenfläche der Beere.
  • Standort: Halden, Wegränder, Waldränder, steinige Wiesen, Laub- und Nadelwälder.
  • Blütezeit: Mai–Juli.

Die Erdbeeren (Fragaria spp.) ähneln stark den Fingerkräutern (Potentilla spp.). Beide besitzen oberirdische Ausläufer, oft dreizählige Blätter und einen vergrößerten Blütenboden.

Die Walderdbeere mit ihren aromatischen Beeren ist eine Pflanze offener, trockenerer Stellen, die viel Sonne benötigt. Sie gedeiht nicht bei hohem oder dichtem Grasbewuchs. Die Art vermehrt sich hauptsächlich mit Hilfe ihrer langen und zarten oberirdischen Ausläufer, aber auch Vögel dienen als wirkungsvolle Verbreiter der Pflanze. Bei kleinen Kindern können die Beeren eine allergische Reaktion, Ausschlag und Fieber auslösen. Die Blätter der Walderdbeere wurden u. a. als Heilmittel und als Tee verwendet.

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