S. viscosus & S. sylvaticus

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Waldkreuzkraut

Senecio sylvaticus

  • Familie: Asterngewächse – Asteraceae (Compositae)
  • Wuchsform: Einjährige krautige Pflanze.
  • Höhe: 20–50 cm.
  • Blüte: Die gelben zungenförmigen Randblümchen (8–15 Stück) und die Röhrenblüten bilden das Körbchen. 5 Staubblätter. Das verwachsenblättrige Gynoeceum ist zweizählig. Deckblätter sehr schmal, kurzbehaart, oft an der Spitze schwarz, innere Deckblätter nadelförmig. Körbchen ca. 5 mm breit. Körbchen als Doldentraube.
  • Blätter: Untere Blätter kurzstielig, obere sitzend, stängelumfassend. Blattspreite schmal verkehrt eiförmig – lanzettlich, gewöhnlich fiederteilig. Blätter wechselständig.
  • Frucht: Dunkelbraune, zylindrische, geriefte, wenig behaarte Nuss, deren Pappus mit unverzweigten oder nur schwach verzweigten kurzen Härchen besetzt ist.
  • Standort: Felsen, Holzschlag- und Brandflächen, torfgründige Felder und Heiden, Wegränder, Sandgruben, Brachland.
  • Blütezeit: Juli–September.

Das Waldkreuzkraut ist eine einjährige, unverzweigte – an der Spitze reich verzweigte Art. Es gedeiht im Küstengebiet auf sauren Böden und wird daher auch nicht auf nährstoffreichen Anbauflächen angetroffen, anders als das Gemeine Kreuzkraut (S. vulgaris). Ansonsten sind sich die Arten zum Verwechseln ähnlich.

In den Körbchen des Waldkreuzkrauts gibt es jedoch oft nach hinten eingerollte Zungenblüten (die Zungenblüten beim Gemeinen Kreuzkraut fehlen) und es ist schlanker, von größerem Längenwachstum und höher als das Gemeine Kreuzkraut. Das Waldkreuzkraut ist giftig. Das Waldkreuzkraut kreuzt sich möglicherweise mit dem Gemeinem und dem Klebrigen Kreuzkraut. In Bild 9 eine Kreuzung von Waldkreuzkraut und Klebrigem Kreuzkraut.

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