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Waldsauerklee

Oxalis acetosella

  • Familie: Sauerkleegewächse – Oxalidaceae
  • Höhe: 5-10 cm.
  • Blüte: Glockenartig, recht groß. Die gewöhnlich weiße, blaurotnervige oder manchmal im Ganzen rötliche Blumenkrone wird aus fünf getrennten Blättern gebildet. Das getrenntblättrige Gynoeceum ist fünfzählig. Zehn Staubblätter. Einblütige Blütenstängel.
  • Blätter: Bilden eine Grundrosette, langstielig, überwinternd, dreifiedrig. Die Fiederblättchen sind verkehrt herzförmig.
  • Frucht: Rundliche, fünfkantige Kapsel.
  • Standort: Schattige, frische Fichtenwälder, laubwaldartige Wälder, Laubwälder, nährstoffreiche Fichtenmoorwälder.
  • Blütezeit: Mai-Juni.

Die Gattung (Oxalis) des Waldsauerklees (der in Finnland auch unter dem Namen „Fuchsbrot“ bekannt ist) umfasst 500-800 Arten, abhängig von den Abgrenzungsprinzipien. Für viele Arten sind verschiedene Bulbilli-, Zwiebel- und Knollenarten typisch. Die meisten Arten gibt es in den südamerikanischen Anden und in Teilen Brasiliens sowie in Südafrika.

Der Waldsauerklee kann als gut an die Waldbedingungen angepasst angesehen werden. Sein Wurzelwerk ist zart und oberflächlich sowie empfindlich gegen Austrocknen, so dass schattige Wälder für ihn ein geeigneterer Standort sind als etwa eine offene und zum Austrocknen neigende Wiese oder Heide. Richtig weit verbreitet ist der Waldsauerklee nur auf nährstoffreichen Böden in Südfinnland. Das Probieren der säuerlichen Blätter des Waldsauerklees ist vielen aus der Kindheit bekannt. Die Art bildet einen zarten, sich windenden Wurzelstock, aus dem die langstieligen Blätter und die gestielten Blüten herauskommen. Die Blätter des Waldsauerklees erkennen „Berührung”: bei starkem Regen beispielsweise drehen sich die Hälften der Fiederblättchen jeweils zueinander. Die Kapselfrucht schleudert ihre Samen bis zu mehrere Meter weit.

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