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Wasserampfer

Rumex aquaticus

  • Familie: Knöterichgewächse – Polygonaceae
  • Höhe: 80–150 cm.
  • Blüte: Gewöhnlich zweigeschlechtig. Das Gelenk des Blütenstiels befindet sich am Blattgrund. Die Blütenhülle wird aus zwei dreiblättrigen Wirteln gebildet. Die Blätter des äußeren Hüllenwirtels sind klein und nach außen– schräg nach vorne zeigend. Der innere Wirtel bildet die Valven, deren Blätter breit eiförmig dreieckig, für gewöhnlich etwas gekerbt und ohne Knoten sind. Das verwachsenblättrige Gynoeceum ist dreizählig und hat drei Griffel. Sechs Staubblätter.
  • Blätter: Die grundständigen Blätter sind wechselständig, langstielig und kahl. Die Blattspreite ist länger als breit, länglich dreieckig, am Grund herzförmig und an den Rändern nur leicht gefurcht.
  • Frucht: Braune, scharf dreikantige und glänzende Nuss.
  • Standort: Fluss-, See- und Meeresufer, Gräben, Bäche und Feuchtgebiete. Gewöhnlich an der Wassergrenze oder darüber.
  • Blütezeit: Juli–September.

Die Ampfer (Rumex) bilden eine problematische Gruppe, da die Arten sind leicht untereinander kreuzen. Die sog. Kennzeichen für den Kelch bei reifen Früchten sind für die Artbestimmung gewöhnlich unbedingt nötig. Der Wasserampfer ist eine mehrjährige Pflanze. Er gehört innerhalb seiner Gattung zu einer Gruppe (Sektion), deren Arten zweigeschlechtige Blüten haben und bei denen die Valven deutlich länger als die Frucht sind.

Der Wasserampfer ist hinsichtlich des Standorts anspruchslos und von der Verbreitung her etwas kontinental. Die dem Wasserampfer ähnliche Art, der Flussampfer (R. hydrolapathum) ist seltener und eindeutiger eine Wasserpflanze. Man kann die Arten beispielsweise auf Grund ihrer Größe und der Valven unterscheiden. Der Flussampfer kann bis zu 250 cm hoch werden und an allen Blättern seiner Valven befindet sich ein spitz zulaufender Knoten.

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