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Wasserknöterich

Persicaria amphibia

  • Synonym: Polygonum amphibium
  • Familie: Knöterichgewächse – Polygonaceae
  • Höhe: 10–150 cm.
  • Blüte: Strahlig, ca. 3,5 mm lang. In der Blütenhülle befinden sich fünf vom Grund bis zur Hälfte miteinander verwachsene hellrot-rote Blätter. Das Gynoeceum besteht aus zwei miteinander verwachsenen Fruchtblättern. Zwei vom Grund bis etwa zur Hälfte miteinander verwachsene Griffel. Fünf Staubblätter.
  • Blätter: Wechselständig. Die Landblätter sind kurzstielig und behaart. Die Blattspreite ist gewöhnlich 8-15 cm lang, schmal länglich eiförmig, manchmal rötlich sowie am Grund rund oder spitz zulaufend. Die Blätter der Wasserpflanzen sind langstielig und kahl. Die schwimmende Blattspreite ist ca. 10–15 cm lang, länglich und am Grund rund oder herzförmig. Die Nebenblätter sind zu einer den Stängel umgebenden Scheide verwachsen, die bei der Wasserform weitgehend den Stiel schützt.
  • Frucht: Schwarze oder braune, glänzende, abgeflachte, ca. 3 mm lange und rundliche Nuss.
  • Standort: Niedrige Uferflachwasserzonen bei Süßwassergewässern, Brackwasserbuchten, Flüsse, Gräben, Wegränder, Gleisböschungen und Felder.
  • Blütezeit: Juli–August.

Der Wasserknöterich ist eine mehrjährige, sowohl auf dem Land als auch im Wasser wachsende Pflanze. Er vermehrt sich hauptsächlich vegetativ und bildet im Wasser oft große reine Pflanzenbestände. Im See Kallavesi in Mittelfinnland wurden Pflanzenbestände von mehreren Tausend Quadratmetern gefunden. Die Land- und Wasserformen unterscheiden sich vom Aussehen her voneinander, auch wenn sie aus demselben Wurzelstock wachsen. Im Wasser kann die Art bis in 250 cm Tiefe wachsen.

In Russland und Mittelasien wurde der Wasserknöterich als Futter- und Heilpflanze verwendet.

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