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Wasserpfeffer

Persicaria hydropiper

  • Familie: Knöterichgewächse – Polygonaceae
  • Höhe: 20-70 cm.
  • Blüte: Strahlig, ca. 3-5 mm lang. In der Blütenhülle befinden sich vier (oder fünf) am Grund bis zur Hälfte miteinander verwachsene Lappen, die an ihren Rändern rötlich oder weiß und am Grund grünlich sind. Das Gynoeceum besteht aus zwei miteinander verwachsenen Fruchtblättern. Zwei am Grund miteinander verwachsene Griffel. Gewöhnlich sechs Staubblätter.
  • Blätter: Wechselständig, an den Rändern für gewöhnlich kurzbehaart und beinahe sitzend. Die Blattspreite ist ganzrandig, schmal eiförmig und schmal zulaufend, aber an der Spitze stumpf. Die Nebenblätter sind zu einer den Stängel und den Stiel umgebenden Scheide verwachsen, die locker sitzt und an den Rändern borstig ist.
  • Frucht: Dunkelbraune, längliche und flache Nuss.
  • Standort: Gräben, Teiche, Pfützen, Ufer sowie andere feuchte und fruchtbare Stellen.
  • Blütezeit: Juli-September.

Der einjährige Wasserpfeffer blüht relativ spät und die letzten Nüsse werden daher vom Wind auf die Schneedecke getragen. Die vom Menschen verursachten Veränderungen im Ökosystem der Ufer wie z. B. die Eutrophierung begünstigen die Verbreitung der Art. Der Wasserpfeffer ist von seiner Verbreitung her fast ein Kosmopolit, er fehlt jedoch noch im größten Teil Afrikas. Der Wasserpfeffer ist eine Gewürz- und Heilpflanze. Sein Name ist eine direkte Übersetzung seiner wissenschaftlichen Bezeichnung (hydropiper). Die Blätter der Pflanze schmecken brennend bitter. Der Wasserpfeffer wurde gegen viele Beschwerden eingesetzt. Die Blätter der Art kann man u. a. in japanischen Kräutergewürzmischungen finden. Von der als Extrakt dem Wein beigegebenen Pflanze glaubte man sogar, dass sie auf die Fortpflanzung zu Gunsten von männlichen Kindern einwirke. Wolle wurde mit den in der Pflanze enthaltenen Stoffen gelb gefärbt.

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