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Weißer Steinklee

Melilotus albus

  • Familie: Schmetterlingsblütengewächse – Fabaceae (Leguminosae)
  • Höhe: 30–150 cm.
  • Blüte: Zweiseitig symmetrisch, schmetterlingsartig, 4–5 mm lang. Fünf weiße Blütenblätter, von denen zuoberst die Fahne, die länger als die übrigen Blütenblätter ist, seitlich die Flügel, zuunterst das aus zwei Blütenblättern gebildete Schiffchen. Fünf miteinander verwachsene Kelchblätter. 10 Staubblätter. Gynoeceum einblättrig. Der Blütenstand ist eine nickend-blütige lange Traube.
  • Blätter: Dreifingrig. Gezähnte Fiederblättchen länglich-lanzettlich. Das Endblättchen ist gestielt. Mit Nebenblättern. Die Blattstellung ist wechselständig.
  • Frucht: Kahle, an der Oberfläche faltige, dunkelbraune, ungeöffnete Hülse (3–5 mm lang).
  • Standort: Wegränder, Schienen, Häfen, Mülldeponien, Brachland.
  • Blütezeit: Juli–September.

Der Weiße Steinklee ist in Finnland ein Neophyt, der besonders auf Hafen-, Bahnhofs- und Brachgelände Fuß gefasst hat. Dorthin ist er mit dem Verkehr gekommen. Für den Weißen Steinklee ist der starke, süße Geruch nach Kumarin charakteristisch. Blütenlos kann man den Weißen Steinklee leicht mit dem gelbblütigen Echten Steinklee (M. officinalis) verwechseln, dessen Hülsenfrüchte jedoch behaart sind.

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