Galium album & Galium x pomeranicum Galium x pomeranicum Galium x pomeranicum

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Weißes Wiesenlabkraut

Galium album

  • Familie: Rötegewächse – Rubiaceae
  • Höhe: 40–110 cm.
  • Blüte: Strahlig, verwachsenblättrig mit kurzer Kronröhre und flachen Kronblattzipfeln. Die weiße oder gelbweiße Blumenkrone wird aus vier Blättern gebildet, die am Grund zusammengewachsen, ca. 2 mm lang, spitz zulaufend und stachlichspitzig sind. Kein Kelch. Das zweizählige Gynoeceum ist verwachsenblättrig. Zwei Griffel. Vier zwischen den Lappen der Blumenkrone angewachsene Staubblätter.
  • Blätter: Quirlständig um den Stängel herum, sitzend. In den Wirteln sind gewöhnlich 6-8 Blätter. Die Blattspreite ist linealisch – lanzettlich – länglich, etwas ledrig, stachlichspitzig, fast kahl, an den Rändern behaart und etwas zurückgerollt.
  • Frucht: Rotbraune, kahle, fast glatte Spaltfrucht aus zwei recht kugelförmigen Teilen.
  • Standort: Abschüssige Wiesen, Viehweiden, Wegränder.
  • Blütezeit: Juni–August(–September).
  • Invasivitätsbewertung: Invasive gebietsfremde Art (Neophyt).

Das mehrjährige Weiße Wiesenlabkraut vermehrt sich hauptsächlich über Samen und es vermehrt sich auch vegetativ mit Hilfe von Ausläufern. Die Ausläufer bildende Pflanze bildet mehrstängelige Pflanzenbestände. Die Samen keimen im Frühjahr.

Das Weiße Wiesenlabkraut ist in Finnland ein Neophyt. Die Art hat sich jedoch seit Beginn des 20. Jahrhunderts bis ins nördlichste Lappland verbreitet. Zuerst erfolgte die Vermehrung hauptsächlich mittels von woanders hergebrachtem Grassamen und Getreidesaatgut.

Das Weiße Wiesenlabkraut kreuzt sich leicht mit dem Echten Labkraut (G. verum). Die Blattspreiten der Kreuzung (G. x pomeranicum) sind an der Unterseite behaart und die gelbweißen Blüten oft duftend (eine vom Echten Labkraut geerbte Eigenschaft).

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