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Weißklee

Trifolium repens

  • Familie: Schmetterlingsblütengewächse – Fabaceae (Leguminosae)
  • Höhe: 10–30 cm.
  • Blüte: Zweiseitig symmetrisch (8–10 mm), duftend. Die schmetterlingsförmige Blumenkrone wird aus fünf weiß (-rötlichen) Blättern gebildet. Zuoberst die Fahne, seitlich die Flügel und zuunterst das aus zwei Blättern gebildete Schiffchen. Fünf kahle, miteinander verwachsene Kelchblätter. Das einblättrige Gynoeceum hat einen Griffel und eine Narbe. 10 Staubblätter, von denen neun an den Staubfäden miteinander verwachsen und eines einzeln ist. Blütenstand kugelförmig (15–20 mm),, Stiele 5–20 cm lang.
  • Blätter: Wechselständig, langstielig, kahl. Die Blattspreite ist dreifingrig gefiedert. Die gezähnten Fiederblättchen sind verkehrt herzförmig, 1–2 cm lang, oft hell gefleckt. Die Nebenblätter sind weitgehend mit den Stielen verwachsen.
  • Frucht: Ungeöffnete Hülse, die im Kelchinnern verbleibt.
  • Standort: Wiesen, Rasenflächen, Höfe, Pfade, Wegränder, Ufer.
  • Blütezeit: Juni–August.

Der Weißklee ist eine mehrjährige Nutzpflanze. Er wächst am Boden anliegend und ist daher im Wuchs so niedrig, dass er nicht als abmähbare Futterpflanze taugt. Stattdessen hat sich der Weißklee auf Weideflächen und als Rasenpflanze als geeignet erwiesen. Er verträgt Begehung gut und ist ein gutes Futter besonders für Pferde und Schafe. Zusätzlich produzieren die süß duftenden Blüten des Weißklees reichlich Nektar und so ist er eine der besten finnischen Honigpflanzen.

Der Weißklee wird in Finnland als Archäophyt klassifiziert. Von seinem nahen Verwandten, dem Schwedenklee (T. hybridum) unterscheidet man den Weißklee u. a. auf Grund seines schlaffen Stängels. Die Stängel des Weißklees sind am Boden anliegend und wurzeln an den Knoten leicht an.

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