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Wiesenprimel

Primula veris

  • Familie: Primelgewächse – Primulaceae
  • Höhe: 15–40 cm.
  • Blüte: Blumenkrone leuchtend gelb, trichterförmig, schmalröhrig, fünfteilig, 10–15 mm breit. Lappen an der Spitze eingekerbt. Kelch glockenartig, kantig, dichtbehaart. 5 Staubblätter, verwachsenblättriges 5-zähliges Gynoeceum, ein Griffel. Blütenstand Dolde, Blütenstiel behaart.
  • Blätter: Gestielte Blätter als Grundrosette. Blattstiel herablaufend. Blattspreite lang-eiförmig, an der Spitze abgerundet, am Rand ungleichmäßig stumpf gezackt. Blatt auf der Oberseite spärlich drüsig behaart, auf der Unterseite gräulich, dichtbehaart.
  • Frucht: Längliche, sich fünfteilig öffnende Kapsel. Samen flach, dunkel und knotig.
  • Standort: Wiesen in Laubwäldern, fruchtbare abschüssige Wiesen, Laubwälder. Auch als Zierpflanze und Kulturflüchtling in der Nähe von Ansiedlungen.
  • Blütezeit: Mai–Juni.

Zur umfangreichen Gattung der Primeln (Primula) gehören etwa 400–500 Arten. Alle sind krautige Pflanzen und haben eine Grundrosette und einen Blütenstiel. Die Primeln sind meist Gebirgspflanzen und viele zusätzlich nördliche Arten. Die meisten von ihnen gibt es im Ostteil des Himalayagebirges und in Teilen Chinas.

In Finnland kommt die Wiesenprimel südwestlich vor. Die Wiesenprimel ist die Provinz-Blume von Ǻland. Ihre gelbe Farbenpracht auf Frühlingswiesen in Laubwäldern ist Aufsehen erregend. An günstigen Standorten wachsen die Wiesenprimeln oft in großen Gruppen. Die Wiesenprimel hat zweierlei Blüten, die die Fremdbestäubung der Pflanze sichern.

Die Wiesenprimel wird leicht mit der Hohen Schlüsselblume (P. elatior) verwechselt. Der Kelch der letztgenannten ist enger (bei der Wiesenprimel weiterer “Hals”). Ein anderer Unterschied ist die Form der Blätter; bei der Wiesenprimel ist der Blattgrund stumpfer.

Die Wiesenprimel ist giftig.

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