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Wildes Stiefmütterchen

Viola tricolor

  • Familie: Veilchengewächse – Violaceae
  • Wuchsform: 1- oder 2-jährige krautige Pflanze.
  • Höhe: 8–25 cm.
  • Blüte: Nickend, gewöhnlich mehrfarbig, blaurot, gelb und weiß. Farben können auch fehlen oder schwach sein. Blumenkrone zweiseitig symmetrisch, mit Sporn, fünfblättrig. 5 Staubblätter, verwachsenblättriges 3-zähliges Gynoeceum.
  • Blätter: Recht kurzstielig. Blattspreite eiförmig-lanzettlich, gekerbt.
  • Frucht: Sich dreiteilig öffnende Kapsel.
  • Standort: Flechtenbewachsene Felsen, Felsstufen in Laubwäldern, steinige Wiesen, Halden, abschüssige Wiesen, Wegränder und Felder.
  • Blütezeit: Mai-September.

Das zur umfangreichen Gattung der Veilchen (Viola) gehörende Wilde Stiefmütterchen ist eine formenreiche einjährige Art. In Südfinnland ist es in erster Linie eine Felsenpflanze. Außerdem ist es im Hinblick auf den Nährstoffgehalt des Bodens recht anspruchsvoll. Weiter nördlich trifft man das Wilde Stiefmütterchen auch als Feldunkrautpflanze an. Seine großen Nebenblätter können für eigentliche Blätter gehalten werden. Die Nebenblätter sind fiederspaltig und das Endblättchen ist größer als die Fiederblättchen am Grund.

Über die Farben und die Form der Blume entstand ein Geschichte, auf der offensichtlich auch der schwedische Name beruht: Nahe dem ausladenden Hinterteil der Stiefmutter (oberstes Blütenblattpaar) stehen die eigenen Kinder (seitliches Blütenblattpaar), das Stiefkind jedoch (unterstes Blütenblatt) steht getrennt von den anderen. Die Blütenblätter des Wilden Stiefmütterchens sind länger als die Kelchblätter, zur Unterscheidung vom gewöhnlich gelbweißblütigen Ackerstiefmütterchen (V. arvensis), bei dem sie kürzer oder gleich lang sind.

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