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© Copyright: Bilder: Jari Peltomäki, M. & W. von Wright (Kansalliskirjasto, The National Library of Finland). Audio: Jan-Erik Bruun. All rights reserved.

Fichtenkreuzschnabel

Loxia curvirostra

  • Familie: Finken – Fringillidae
  • Allgemeine Beschreibung: Dem Kiefernkreuzschnabel stark ähnelnder, etwas kleinerer und vom Schnabel her weniger kräftiger Finkenvogel. Männchen ziegelrot, Weibchen gelbgrün, junger Vogel braungrau, gestreift.
  • Größe: Länge 15–17 cm, Gewicht 35–53 g.
  • Nest: Im Nadelbaum, nahe der Spitze. Außenschicht aus trockenen Fichtenzweigen und Bartflechten, Mittelschicht aus morschem Holz und Moos und Auskleidung mit Gräsern, Bartflechten, Haaren und Federn.
  • Brut: Legt schon im Januar–März 3–5 Eier. Nur das Weibchen brütet, Brutdauer 13 Tage. Während der Brutdauer füttert das Männchen das Weibchen. Nestlingszeit 16–18 Tage.
  • Vorkommen: Brütet in Finnland als Stand- und Wandervogel. In Fichtenwäldern in guten Zapfenjahren zahlreich, in schlechten Zapfenjahren fehlt er in Finnland fast ganz und ist dorthin gewandert, wo es reichlich Fichtenzapfen gibt. Der finnische Brutbestand wird auf 50.000–400.000 Paare geschätzt.
  • Zugverhalten: Wandert sofort nach der Brut im Mai–Juni. Die Herbstwanderungen gehen hauptsächlich nach Südwesten. Wanderungen können zu allen Jahreszeiten stattfinden. Die Zahl der in Finnland Überwinternden schwankt je nach Nahrungssituation stark.
  • Nahrung: Fichtensamen, aber auch die Samen von Kiefer und Lärche.
  • Stimme: Metallischer Fluglaut „plit”, Gesang schön und von den Themen her abwechslungsreich.

Typisch für die Kreuzschnäbel ist der recht kräftige Schnabel und die gekreuzte Spitze des Schnabels. Das sicherste Erkennungszeichen für den Fichtenkreuzschnabel ist die Form des Schnabels: Der Schnabel ist weniger kräftig als beim Kiefernkreuzschnabel, der Schnabelfirst ist recht schwach gebogen und der Unterschnabel ist zart und nicht in der Mitte verdickt. Das Fichtenkreuzschnabelmännchen ist vom Kleid her ziegelrot. Das Federkleid des Weibchens ist gelbgrün. Bei manchen Fichtenkreuzschnäbeln gibt es zwei schmale weiße oder rötliche Flügelsäume, sodass sie dem Bindenkreuzschnabel ähneln. Der Flügelsaum des Fichtenkreuzschnabels verbreitert sich jedoch nicht zum Rücken hin und an den inneren Armschwingen (große Federn an der Flügelbasis) findet sich nicht so viel helle Farbe wie beim Bindenkreuzschnabel.

Der Jungvogel ist braungrau und im Ganzen gestreift. Jungvögel nach der Mauser sind teilweise gestrichelt, in wechselndem Ausmaß jedoch ziegelrot oder gelbgrün. Die Läufe, der Schnabel und die Regenbogenhaut des Auges sind beim Fichtenkreuzschnabel dunkelbraun.

Der Kiefernkreuzschnabel und der Fichtenkreuzschnabel sind ein schwer zu unterscheidendes Artenpaar. Manche Individuen können nur durch die Messung des Verhältnisses der Schnabelhöhe und -länge bestimmt werden. Aufgrund des Futterbaums (Kiefer/Fichte) kann man die Arten auch nicht unterscheiden, obgleich sie durchaus häufig auf verschiedenen Nadelbaumarten fressen.

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