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© Copyright: Bilder: Jari Peltomäki, M. & W. von Wright: Svenska fåglar (Kansalliskirjasto, The National Library of Finland). Audio: Jan-Erik Bruun. All rights reserved.

Flussregenpfeifer

Charadrius dubius

  • Familie: Regenpfeiferartige – Charadriidae
  • Allgemeine Beschreibung: Zur Familie der Regenpfeifer gehörender, dem Sandregenpfeifer ähnelnder Regenpfeifer. Augenring gelb, Flügelbinde schmal, fast unmerklich.
  • Größe: Länge 15–18 cm, Flügelspannweite 32–35 cm, Gewicht 33–44 g.
  • Nest: Flache Vertiefung im Kies oder Sand, Nistmaterial nur spärlich (Muschelschalen, Baumnadeln, Stücke von Halmen u. ä.).
  • Brut: Legt im Mai 4 Eier. Beide Elternteile brüten, Brutdauer 22–28 Tage. Jungvögel nach 21–32 Tagen flügge. Junge sind Nestflüchter und suchen schon sehr früh selbst nach Nahrung.
  • Vorkommen: Art von weiten, fast vegetationslosen Ufern und Flächen (Füllerdeflächen, Schottergruben). Der finnische Bestand wird auf 4.000–4.500 Paare geschätzt.
  • Zugverhalten: Herbstzug Juli–September, Rückkehr April-Mai. Überwintert im östlichen Mittelmeerraum und im östlichen Afrika. Zur Vogelzugzeit hält er sich bevorzugt an Süßwassergewässern auf.
  • Nahrung: Kleine wirbellose Tiere, Insekten, Spinnen, Schnecken.
  • Stimme: Lock- und Warnlaut kräftiges „piü”.

Der Flussregenpfeifer ähnelt dem Sandregenpfeifer, ist aber kleiner, hat einen dünneren und längeren Schnabel und es fehlt ihm die für den Sandregenpfeifer typische sichtbare Flügelbinde. Die Kopfzeichnung ähnelt der des Sandregenpfeifers, die schwarze Maske endet jedoch kantig (nicht abgerundet) hinter den Ohrdeckfedern und auf dem Oberkopf grenzt ein weißes Federareal den schwarzen Streifen und den sandbraunen Nacken voneinander ab. Auf der Brust und an der Halsseite hat der Flussregenpfeifer ein schwarzes Querband. Die Rückenseite ist sandbraun und die Bauchseite weiß.

Beim jungen Flussregenpfeifer fehlt auf dem Kopf die schwarze Farbe ganz. Stirn, Kehle und Nacken sind weiß und der Überaugenstreif ist undeutlich und von der Farbe her gelblichbraun. Zusätzlich haben die Federn am Rücken des jungen Flussregenpfeifers schmale gelbliche Federsäume.

Die Läufe des Flussregenpfeifers sind hellrötlich, der Schnabel ist schwarz (die Basis des Unterschnabels ist gelb) und die Regenbogenhaut des Auges ist braun. Um die Augen des Flussregenpfeifers herum befindet sich ein gelber Augenring, der beim jungen Flussregenpfeifer nur schwach sichtbar ist.

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