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© Copyright: Bilder: M. & W. von Wright: Svenska fåglar (Kansalliskirjasto, The National Library of Finland). Audio: Jan-Erik Bruun. All rights reserved.

Gelbspötter

Hippolais icterina

  • Familie: Grasmücken – Sylviidae
  • Allgemeine Beschreibung: Dem Fitis ähnelnde, aber größere Grasmücke mit größerem Kopf. Schwanz gerade abgeschnitten, äußere Schwanzfedern mit hellen Rändern, Läufe bläulich, Schnabel an der Basis dick. Unterseite hellgelb, Rückenseite graugrün.
  • Größe: Länge 12–13,5 cm, Gewicht 11–15 g.
  • Nest: Für gewöhnlich in Laubbäumen auf 1–4(–10) m Höhe. Kunstvoll gebaut, aus trockenen Gräsern, Spinnweben und Bartflechten geflochten. Mit Birkenrindenfetzen und Flechten überzogen. Ausgekleidet mit Haaren, Wurzelfasern und dünnen Halmen. Tiefe Nestmulde.
  • Brut: Legt im Mai–Juni 4–7 Eier. Hauptsächlich brütet nur das Weibchen, Brutdauer 11-14 Tage. Nestlingszeit 13–16 Tage.
  • Vorkommen: Als Brutvogel in fruchtbaren Laub- und Mischwäldern und in Parkanlagen in Südfinnland. Als seltener Brutvogel bis auf die Höhe von Oulu. Der finnische Brutbestand wird auf 10.000–15.000 Paare geschätzt.
  • Zugverhalten: Nachtzieher. Herbstzug August–September, Rückkehr Mai–Juni. Überwintert im tropischen Afrika.
  • Nahrung: Wirbellose Tiere.
  • Stimme: Scharfes, dreisilbiges „tsä-tsä fiiit”. Gesang meisterhaft, vernehmbar, schnell und abwechselnd. Gesang für gewöhnlich hoch im Baum, tagsüber.

Der zur Familie der Grasmücken gehörende Gelbspötter ähnelt dem Fitis, ist aber größer und hat einen größeren Kopf. Die Unterseite des Gelbspötters ist hellgelb und die Rückenseite graugrün. Auf dem Flügel bildet sich durch die hellen Ränder der Armschwingen ein Flügelfeld, das sich deutlich von den sonst dunklen Flügeln absetzt. Am gerade abgeschnittenen Schwanz ist an den Randfedern schmal Weiß. Der Flügel ist lang, was man am langen Überstand der Handschwinge (= Länge der herausragenden Federn der Handschwinge im Vergleich zur Länge der inneren Armschwingen) erkennt.

Der junge Gelbspötter ist auf der Unterseite blass gelb, manchmal fast ohne Gelb, sodass er dem seltenen Blass-Spötter ähnelt. (Beim Blass-Spötter ist der Überstand der Handschwinge jedoch sehr kurz.) Die Läufe des Gelbspötters sind blaugrau, der an der Basis breite Schnabel ist braun (Unterschnabel gelbrötlich) und die Regenbogenhaut des Auges ist dunkelbraun. Beim singenden Gelbspötter sieht man die Kehle leuchtend orangefarben.

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