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© Copyright: Bilder: Jari Peltomäki, Kari Pihlaviita, M. & W. von Wright (Kansalliskirjasto, The National Library of Finland). Audio: Jan-Erik Bruun. All rights reserved.

Goldregenpfeifer

Pluvialis apricaria

  • Familie: Regenpfeiferartige – Charadriidae
  • Allgemeine Beschreibung: Zu den Regenpfeifern gehörender mittelgroßer Vogel. Etwas kleiner als der Kiebitzregenpfeifer, die Federn auf der Rückenseite mit braungelben Rändern, eher kleiner Schnabel, Achselfedern weiß. Der Vogel im Sommerkleid ist auf der Bauchseite schwarzweiß.
  • Größe: Länge 25–28 cm, Flügelspannweite 53–59 cm, Gewicht 160–220 g.
  • Nest: Flache Mulde im Boden auf Fjällwiesen oder Sumpfhöckern. Spärlich Nistmaterial (Flechten, Stücke von Zwergsträuchern und Gräsern).
  • Brut: Legt im Mai 4 Eier. Beide Elternteile brüten, Brutdauer 27–29 Tage. Jungvögel nach 28 Tagen flügge. Junge sind Nestflüchter und suchen schon sehr früh selbst nach Nahrung.
  • Vorkommen: Als Brutvogel auf Fjällwiesen und in Fjällbirkenwäldern und weiter südlich in Sümpfen. In Südfinnland selten, Schwerpunkt des Vorkommens nördlich. Der finnische Brutbestand wird auf 40.000–80.000 Paare geschätzt. Zur Vogelzugzeit auf Feldern und an Ufern.
  • Zugverhalten: Überwintert in Westeuropa und in den Mittelmeerländern. Herbstzug Juli–Oktober und Rückkehr April-Mai.
  • Nahrung: Wirbellose Tiere.
  • Stimme: Trauriges Pfeifen „püiih”.

Der Goldregenpfeifer ist ein gedrungener Regenpfeifermit einem kurzen Schnabel, so groß wie eine Drossel, dessen Rückenseite schwarz und goldgelb gesprenkelt und dessen Bauchseite schwarz ist. An der Grenze der Farben von Rückenseite und Bauchseite von der Stirn bis hin zum Steiß breiter weißer Streifen. Der junge Goldregenpfeifer ist im Ganzen gelb und schwarz gesprenkelt. Im Flug sieht man als gute Erkennungsmerkmale die fast einfarbigen Flügel und den Schwanz sowie die weißen Achseln des Goldregenpfeifers. Die Läufe sind schwarzgrau, der Schnabel schwarz und die Regenbogenhaut des Auges ist braun.

In Finnland trifft man vom Goldregenpfeifer zwei Subspezies an. Der Großteil der brütenden Goldregenpfeifer gehört zur nördlichen Subspezies P. a. altifrons und unter den südlichen finnischen Goldregenpfeifern sind Merkmale der Subspezies P. a. apricaria auszumachen. In Finnland trifft man vereinzelt auch den recht gleich aussehenden Pazifischen Goldregenpfeifer (Pluvialis fulva), der etwas kleiner und schlanker als der Goldregenpfeifer ist und im Vergleich einen größeren Kopf hat. Der Hals und die Läufe sind länger, der Schnabel länger und gleichmäßiger dick. Die Achselfedern sind braungrau. Der Ruf des Pazifischen Goldregenpfeifers ähnelt dem des Dunklen Wasserläufers, ein zweiteiliges Pfeifen.

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