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© Copyright: Bilder: Jari Peltomäki, Kari Pihlaviita, Jouko Lehmuskallio, M., W. & F. von Wright: Pohjolan linnut värikuvin. Audio: Jan-Erik Bruun. All rights reserved.

Graugans

Anser anser

  • Familie: Entenvögel – Anatidae
  • Allgemeine Beschreibung: Großwüchsige Gans mit reichlich hell blaugrauer Farbe auf der Oberseite der Flügel. Schnabel recht groß, einfarbig rot.
  • Größe: Länge 74–84 cm, Flügelspannweite 149–168 cm, Gewicht 3–4,2 kg.
  • Nest: Aus verschiedenen Pflanzenmaterialien gebauter flacher Haufen, Daunen der Federauskleidung an den Nesträndern gräulich und in der Mitte hell.
  • Brut: Legt ab Mitte April 3–9 Eier (durchschnittlich 4,8). Brutdauer der Eier 27–29 Tage. Die Jungen werden in etwa zwei Monaten flügge.
  • Vorkommen: In Finnland als Brutvogel in den Schären der Ostsee und an der Küste. Ende des 19. Jahrhunderts ging der Graugansbestand in Finnland aufgrund von Verfolgung und Störungen stark zurück. Seit den 1950er Jahren begann sich der Bestand zu erholen und die Zunahme setzte sich bis in die letzte Zeit fort. Der gegenwärtige Bestand wird auf 3.000–4.000 Paare geschätzt.
  • Zugverhalten: Überwintert in West- und Südwesteuropa. Die Sammlung der Schwärme beginnt Ende Juli und der Herbstzug erfolgt im August–September. Der Frühjahrszug ist ausgesprochen zeitig und erfolgt hauptsächlich schon im April.
  • Nahrung: Hauptsächlich Gras, das auf Grasbeständen auf flachem Felsengrund und auf Uferwiesen gegrast wird. Sucht nur selten im Wasser nach Nahrung, wobei hauptsächlich Algen gefressen werden.
  • Stimme: Schallendes, etwas schnarrendes Trompeten.

Die Graugans ist die großwüchsigste Feldgansart. Ihr Schnabel ist beim Altvogel kräftig und komplett hell orangerot und beim Jungvogel zuerst grüngrau, färbt sich aber bald orangefarben. Die Regenbogenhaut (Iris) des Auges der Graugans ist braun. Die Oberseite der Flügel der Graugans ist weitgehend hell blaugrau, was besonders beim fliegenden Vogel ein gut sichtbares Kennzeichen ist. Die Läufe sind bei der adulten Graugans matt hellrot und beim Jungvogel gräulich gefärbt.

Die Graugans fliegt mit recht trägen Flügelschlägen und schwimmt wie eine Gans mit hohem Heck (jedoch nicht so hoch wie bei der Saatgans). Die Schwärme, in denen sich höchstens 30–40 Vögel sammeln, fliegen beim Zug gerne in Keilen oder in schrägen Reihen.

Die Graugans mausert im Sommer, wobei die Flügelfedern innerhalb kurzer Zeit ausfallen, und sie ist in dieser Zeit (2–3 Wochen) fast flugunfähig und daher besonders scheu und versteckt sich. Wenn sie von einem Feind überrascht wird, drückt sich die mausernde Graugans auf den Boden, den Hals in die Vegetation gestreckt, oder sinkt beim Schwimmen so tief ins Wasser, dass nur der Kopf zu sehen ist.

Die Graugans ist wohl die Urform der Hausgans.

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