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Picus viridis

© Copyright: Bilder: Jari Peltomäki, M. & W. von Wright (Kansalliskirjasto, The National Library of Finland). Audio: Jan-Erik Bruun. All rights reserved.

Grauspecht

Picus canus

  • Familie: Spechte – Picidae
  • Allgemeine Beschreibung: Ähnelt dem Grünspecht, für den er oft gehalten wird. Kopf zum größten Teil, Nacken und Bauchseite grau, Bürzel gelbgrün. Bartstreifen und vor dem Auge schwarz. Beim Männchen etwas rot an der Stirn.
  • Größe: Länge 27–32 cm, Gewicht 110–140 g.
  • Nest: Höhle für gewöhnlich in einem Laubbaum (Espe, Schwarzerle, Birke).
  • Brut: Legt im April–Mai 5–10 Eier. Beide Elternteile brüten, Brutdauer 17–18 Tage. Nestlingszeit 23–27 Tage.
  • Vorkommen: Als vereinzelter Brutvogel in alten Laub- und Mischwäldern in Südfinnland. Weiter nördlich stellenweise oder vereinzelt. Der finnische Brutbestand wird auf 1.500–2.500 Paare geschätzt.
  • Zugverhalten: Standvogel, der manchmal kurze Strecken wandert. Wanderungen von September bis März-April beobachtet. Wanderungen reichen nur selten über das Meer hinaus.
  • Nahrung: Ameisen und deren Puppen, in morschem Holz lebende Insekten, Beeren. Wintergast an Vogelfutterplätzen.
  • Stimme: Balzruf melancholische, weit vernehmbare Pfeiffolge „kjüü-kjüü-kjüü küü kjüü”, gegen Ende langsamer werdend und in der Tonhöhe fallend. Trommelt selten.

Der Grauspecht ist größer als der Buntspecht und ein von der Grundfarbe her grüner Spechtvogel. Kopf und Bauchseite sind grau und der Bürzel ist grüngelb. Auf dem Kopf ist nur am Augen- und Bartstreifen Schwarz. Beim Männchen ist auf dem Kopf nur an der Stirn Rot. Beim Weibchen und beim jungen Grauspecht fehlt auf der Stirn die rote Farbe. Die Läufe des Grauspechts sind graugelb, der Schnabel ist dunkelgrau und die Regenbogenhaut des Auges ist rot.

In Finnland wird der Grauspecht oft mit dem Grünspecht (Picus viridis) verwechselt, der hier eine große Seltenheit ist. Den Grünspecht trifft man als zurückgehenden Brutvogel in Schweden und im Baltikum an. Die Ostsee mit ihren Buchten ist für die Art eine wirkungsvolle Verbreitungsbarriere, da der Grünspecht dafür bekannt ist, dass er die Überquerung großer offener Plätze meidet. Der Grünspecht ist größer als der Grauspecht. Der Grünspecht ist um das Auge herum immer reichlich schwarz und am Kopf trägt er bis in den Nacken rote Farbe. Am Kopf des Grünspechts fehlt die für den Grauspecht typische graue Farbe.

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