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© Copyright: Bilder: Jari Peltomäki, Kari Pihlaviita, Jouko Lehmuskallio, M. & W. von Wright: Svenska fåglar (Kansalliskirjasto, The National Library of Finland). Audio: Jan-Erik Bruun. All rights reserved.

Haubentaucher

Podiceps cristatus

  • Familie: Lappentaucher – Podicipedidae
  • Allgemeine Beschreibung: Lappentaucher mit langem Hals und Schopf am Kopf. Im Flug wirkt er hell, schlank, etwas hinterlastig und wacklig. Flügelschläge schnell rauschend. Im Winter fehlt der typische Schopf.
  • Größe: Länge 46–51 cm, Flügelspannweite 59–73 cm, Gewicht 1.300–2.020 g.
  • Nest: Aus abgestorbenen Pflanzen zusammengeflicktes schwimmendes Floß, an Wasserpflanzen verankert.
  • Brut: Legt im Mai 3–6 Eier. Beide Elternteile brüten, Brutdauer 25–29 Tage. Junge im Alter von etwa 71–79 Tagen flügge, werden mit 9–11 Wochen unabhängig von den Eltern.
  • Vorkommen: Als Brutvogel an Seen und Meeresbuchten mit reichlich Bewuchs über der Wasseroberfläche. Zur Vogelzugzeit außer an Seen auch in maritimer Umgebung beobachtet. In Finnland wird die Art bis nach Südlappland angetroffen. Der finnische Brutbestand wird auf 25.000–35.000 Paare geschätzt. Zurückgegangen.
  • Zugverhalten: Nachtzieher. Herbstzug ab August, Rückkehr im Frühjahr nach der Eisschmelze. Ein Teil der Vögel zieht im Herbst innerhalb maritimer Gebiete auch schwimmend. Überwintert in Westeuropa und am Mittelmeer.
  • Nahrung: Fische (hauptsächlich Rotauge und Ukelei), Insekten, Krebse, Mollusken und Frösche im Larvenstadium.
  • Stimme: Sich räusperndes „käk-käk-kä-kä-kä-kä-kä”, heiseres Geschrei „köö-köö-köö” und an Schweinegrunzen erinnernder Ruf.

Der lange und schmale Hals des Haubentauchers im Sommerkleid ist auf der Vorderseite weiß und von hinten dunkelbraun. Auf dem Oberkopf befindet sich ein schwarzer zweispitziger Schopf, den ein weißer, auf der Gesichtsseite rotbrauner Backenbart begrenzt. Die Rückenseite ist dunkelbraun, die Flanken und die Seiten (rot)bräunlich und die Bauchseite weiß. Im Flug erscheint der Haubentaucher schlank und an der Flügelbasis ist am Vorder- und Hinterteil ein weißer Fleck sichtbar. Die Läufe sind gelbgrau, der Schnabel ist gelblichbraun und die Regenbogenhaut des Auges ist rot. Der junge Haubentaucher ähnelt vom Kleid her dem Haubentaucher im Sommerkleid, die Zeichnung auf dem Kopf ist aber schwarzweiß. Der Oberkopf und der Nacken sind dunkel, genau wie der über dem Auge verlaufende und sich auf die Halsseite hinziehende Streifen sowie ein zweiter Streifen, der unter dem Auge beginnt und sich undeutlich zur Seite der Kehle hinzieht. Die Regenbogenhaut des Auges ist orangefarben. Der Haubentaucher im Winterkleid ähnelt dem im Sommerkleid, ihm fehlen jedoch der schwarze zweispitzige Schopf und der rotbraune Backenbart.

Der Haubentaucher ist sehr laut. Bei der Balz führt das Paar den sogenannten „Pinguintanz“ auf, bei dem das Paar einander gegenübersteht. Der Haubentaucher trägt oft die Jungen auf dem Rücken oder im Schutze der Flügel, sogar beim Tauchen.

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