0:00
0:00

© Copyright: Bilder: Jari Peltomäki, Kari Pihlaviita, M. & W. von Wright: Svenska fåglar (Kansalliskirjasto, The National Library of Finland). Audio: Jan-Erik Bruun. All rights reserved.

Kampfläufer

Calidris pugnax

  • Familie: Schnepfenartige – Scolopacidae
  • Allgemeine Beschreibung: Regenpfeifer, Männchen merklich größer als das Weibchen. Beim Männchen im Frühjahrskleid verschieden farbige dekorative Halskrause. Kopf klein, Hals dünn, Läufe lang, Schnabel mittellang. Die hellen Ränder des Bürzels bilden eine V-förmige Zeichnung.
  • Größe: Länge 31–34 cm (Männchen), 25–26 cm (Weibchen), Flügelspannweite 52–60 cm (Männchen), 46–50 cm (Weibchen), Gewicht 168–242 g (Männchen), 85–126 g (Weibchen).
  • Nest: Mulde auf dem Boden im Schutze der Vegetation. Ausgekleidet mit trockenen Gräsern. Errichtet aus wachsenden Gräsern ein das Nest schützendes Dach.
  • Brut: Legt im Mai–Juni 4 Eier. Nur das Weibchen brütet, Brutdauer 21–24 Tage. Jungvögel nach 23 Tagen flügge. Junge Nestflüchter, suchen schon sehr früh selbst nach Nahrung.
  • Vorkommen: Brütet in verschiedenen Sümpfen und Feuchtgebieten. Im südlichen und mittleren Finnland zurückgehende Brutvogelart. Der finnische Brutbestand wird auf 10.000–20.000 Paare geschätzt.
  • Zugverhalten: Herbstzug der Männchen Juni–Juli, Weibchen und junge Vögel Juli–September. Kehrt im Frühjahr im April–Mai zurück. Überwinterungsgebiete in den Mittelmeerküstenländern und in Afrika.
  • Nahrung: Kleine wirbellose Tiere und Pflanzenteile.
  • Stimme: Für einen Regenpfeifer außergewöhnlich ruhig. Lockruf verhaltenes „wäch wäch”.

Das Kampfläufermännchen hat im Mai–Juni ein unbefiedertes Gesicht, einen federboaartigen Halskragen und auf dem Kopf ein langes Federohrenpaar. Die Farben des Halskragens und der Federohren schwanken individuell von einfarbig orangefarben, schwarz, braun oder weiß bis zu kräftig quergestreift. Die Färbung der Rückenseite bei den Männchen variiert individuell stark. Die Schmuckfedern verschwinden Anfang Juli, wonach die Männchen dem adulten Kampfläuferweibchen ähneln. Beim Kampfläuferweibchen ist die Rückenseite dunkelgefärbt und die Federsäume auf der Rückenseite sind breit grau- oder gelb-braun. Am hellbraunen Vorderhals und der Brust befinden sich rostrote und schwarze Querbänder. Die Flanken sind dunkelgetüpfelt. Der junge Kampfläufer ähnelt vom Kleid her dem Kampfläuferweibchen, ist aber auf der Bauchseite gelblich und ohne Strichzeichnung und auf der Rückenseite schön schuppig gezeichnet (hell gelblichbraune Säume an in der Mitte dunklen Federn).

Die Farbe der Läufe variiert beim Kampfläufer in Abhängigkeit vom Alter und der Jahreszeit (grünlich, gelb-braun, fleischfarben). Genauso schwankt auch die Farbe des Schnabels beim Kampfläufer im Frühjahrskleid stark (gelb, braun, rot). Der Schnabel der Männchen im weiblichen Kleid und im Herbstkleid ist schwarzbraun, an der Basis gelb oder fleischfarben. Die Regenbogenhaut des Auges ist beim Kampfläufer dunkelbraun.

Gute Erkennungsmerkmale für den Kampfläufer sind der eher kurze, etwas gekrümmte Schnabel und der im Flug von dem dunklen Mittelstreifen geteilte weiße Bürzel. Der Flug ist träge ruckend und zeitweise stark schwankend. Beim Kampfläufer werden im Frühjahr lautlose Gruppenbalzturniere ausgetragen, die man zur Zeit des Frühjahrszugs auch in Südfinnland beobachten kann.

Andere Arten derselben Gattung
Andere Arten derselben Familie

Follow us!



Arten bestimmen!

Sivun alkuun / Top of the page