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© Copyright: Bilder: Jarmo Jutlila, M. & W. von Wright (Kansalliskirjasto, The National Library of Finland). Audio: Jan-Erik Bruun. All rights reserved.

Kiefernkreuzschnabel

Loxia pytyopsittacus

  • Familie: Finken – Fringillidae
  • Allgemeine Beschreibung: Der zur Ordnung der Sperlingsvögel, zur Familie der Finken gehörende Kiefernkreuzschnabel ist unter den Kreuzschnäbeln der größte. Schwer zu unterscheiden vom Fichtenkreuzschnabel, Schnabel kräftigerer gekreuzter Schnabel. Männchen ziegelrot, Weibchen gelbgrün, junger Vogel braungrau, gestreift.
  • Größe: Länge 16–18 cm, Gewicht 50–62 g.
  • Nest: In einer Kiefer oder Fichte, nahe der Spitze, gewöhnlich weit entfernt vom Stamm in 3,5–14 m Höhe. Außenschicht aus trockenen Kiefern- oder Fichtenzweigen und Bartflechten, Mittelschicht aus morschem Holz und Moos. Auskleidung mit trockenen Gräsern, Bartflechten, Rindenstückchen und Federn.
  • Brut: Legt im Januar–März 3–5 Eier. Nur das Weibchen brütet, Brutdauer 14–16 Tage. Während der Brutdauer füttert das Männchen das Weibchen. Nestlingszeit 25 Tage.
  • Vorkommen: Brütet in Finnland als Stand- und Zugvogel. In Kiefernwäldern in guten Zapfenjahren zahlreich, in schlechten Zapfenjahren fehlt er in Finnland fast ganz und wandert dorthin, wo es reichlich Zapfen gibt. Während der Wanderzeit auch in Fichtenbeständen anzutreffen. Der finnische Brutbestand wird auf 10.000–100.000 Paare geschätzt.
  • Zugverhalten: Wandert sofort nach der Brut im März und im Herbst im August–Oktober. Die Herbstwanderungen zielen hauptsächlich nach Südwesten und können bis nach Mitteleuropa reichen. Wanderungen können zu allen Jahreszeiten stattfinden. Die Zahl der in Finnland Überwinternden schwankt je nach Nahrungssituation stark.
  • Nahrung: Kiefern- (auch Fichten)Samen.
  • Stimme: Gesang wohlklingend und von den Themen her abwechselnd, schwer zu bestimmen. Der Fluglaut „kip, kip“ ist schärfer als beim Fichtenkreuzschnabel.

Die Kreuzschnäbel erkennt man an den gekreuzten Schnabelspitzen. Das sicherste Erkennungszeichen für den Kiefernkreuzschnabel ist die Form des Schnabels: Die Basis sitzt hoch, der First wölbt sich wie bei einem Papagei, der Unterschnabel ist stark und die Mitte ist verdickt. Federkleid beim Männchen ziegelrot, beim Weibchen gelbgrün. Der Jungvogel ist braungrau und im Ganzen gestreift. Jungvögel nach der Mauser sind teilweise gestrichelt, in wechselndem Ausmaß jedoch ziegelrot oder gelbgrün. Die Läufe, der Schnabel und die Regenbogenhaut des Auges sind beim Kiefernkreuzschnabel dunkelbraun.

Der Kiefernkreuzschnabel und der Fichtenkreuzschnabel sind ein schwer zu unterscheidendes Artenpaar. Manche Individuen können nur durch die Messung des Verhältnisses der Schnabelhöhe und -länge bestimmt werden. Aufgrund des Futterbaums (Kiefer/Fichte) kann man die Arten auch nicht unterscheiden.

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