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© Copyright: Bilder: Jari Peltomäki. Audio: Jan-Erik Bruun. All rights reserved.

Kurzschnabelgans

Anser brachyrhynchus

  • Familie: Entenvögel – Anatidae
  • Allgemeine Beschreibung: Graue Gänseart, die man nur unter günstigen Bedingungen anhand der Einzelheiten des Schnabels bestimmen kann.
  • Größe: Länge 61–76 cm, Flügelspannweite 137–161 cm, Gewicht 2,8–3,5 kg.
  • Nest: Aus Pflanzenmaterial gebauter niedriger Haufen auf trockenem Grund.
  • Brut: Legt 3–5 Eier, die 26–27 Tage bebrütet werden. Die Jungen werden in 56 Tagen flügge. Brütet in dünn besetzten Kolonien in der Tundra. Brütet nicht in Finnland.
  • Vorkommen: Als Brutvogel in der arktischen Tundra und auf den Fjälls auf Spitzbergen, in Island und Grönland. Überwintert in Nordwesteuropa meist in der Gegend der Nordsee.
  • Zugverhalten: In Finnland seltener Durchzügler, in den letzten Jahrzehnten jedoch zahlreicher geworden, im Herbst im September–Oktober und zahlreicher im Frühjahr im April–Mai oft in Schwärmen anderer ziehender grauer Gänse zu finden.
  • Nahrung: Besteht aus verschiedenen Ufer- und Wasserpflanzen. Sucht im Winterquartier auch Stoppelfelder auf.
  • Stimme: Ähnelt der Stimme der Saatgans, Trompeten jedoch in höherer Tonlage.

Die Kurzschnabelgans ähnelt der Saatgans, als deren Subspezies sie auch früher angesehen wurde. Der Schnabel der Kurzschnabelgans ist kürzer und stumpfer als der der Saatgans und nicht wie bei der Saatgans orangefarben, sondern schwarz und zu kleinen Teilen hellrot. Der Rücken der Kurzschnabelgans ist heller als der der Saatgans, der Kopf und der Hals sind dunkler und die Läufe sind hellrot. Besonders im Flug unterscheidet sich die Kurzschnabelgans innerhalb einer Schar von Saatgänsen aufgrund ihrer helleren Oberseite. Der Jungvogel ähnelt vom Kleid her einer jungen Saatgans, der Schnabel aber – wie der Name bereits sagt – ist deutlich kürzer als bei einer jungen Saatgans.

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