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© Copyright: Bilder: Jari Peltomäki. Audio: Jan-Erik Bruun. All rights reserved.

Rotkehlpieper

Anthus cervinus

  • Familie: Stelzen und Pieper – Motacillidae
  • Allgemeine Beschreibung: Kräftig gestrichelter Pieper. Helle Rückenstreifen, dünner Schnabel an der Basis gelb oder grau, Bürzel gestrichelt. Ähnelt dem Wiesenpieper.
  • Größe: Länge 14–15 cm, Gewicht 19–23 g.
  • Nest: Für gewöhnlich seitlich an einem Grasbüschel. Aus trockenen Riedgräsern und Gräsern gebaut. Ausgekleidet mit Rentierhaaren und dünnen Halmen.
  • Brut: Legt im Juni 4–7 Eier. Nur das Weibchen brütet, Brutdauer 11–14 Tage. Nestlingszeit 11–12 Tage.
  • Vorkommen: Seltener Brutvogel an nassen offenen Sümpfen in Wald- und Fjälllappland. Der finnische Brutbestand wird auf 500–3.000 Paare geschätzt. Die Art ist stark zurückgegangen.
  • Zugverhalten: Tagzieher. Herbstzug August–September, Rückkehr Mai–Juni. In Südfinnland als Frühjahrszieher sehr selten, im Herbst verbreiteter. Überwintert im tropischen Afrika.
  • Nahrung: Wirbellose Tiere.
  • Stimme: Durchdringendes, scharfes „psiii”. Gesang ähnelt dem Gesang des Baumpiepers, jedoch feiner.

Im Sommerkleid hat der Rotkehlpieper eine rostrote Kehle; Beim adulten Männchen reicht das Rostrot von der Wange bis zur Brust, das Weibchen hat weniger rotbraune Farbe. Im Winterkleid und beim jungen Rotkehlpieper fehlt das Rostrot an der Kehle ganz. Vögel im Herbst ähneln stark dem Baumpieper, die kräftigen Längsstreifen an Oberkopf, Bürzel, Brust und Flanken lassen den Rotkehlpieper im Ganzen jedoch sehr gestrichelt aussehen. Die Läufe sind gelb-braun und der Schnabel dunkelbraun mit gelblicher Basis. Die Regenbogenhaut des Auges ist dunkelbraun.

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