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© Copyright: Bilder: Jari Peltomäki, Kari Pihlaviita. Audio: Jan-Erik Bruun. All rights reserved.

Saatgans

Anser fabalis

  • Familie: Entenvögel – Anatidae
  • Allgemeine Beschreibung: Graue Gans mit orangefarbenem Schnabel, der an der Basis und an der Spitze schwarz ist.
  • Größe: Länge 68–88 cm, Flügelspannweite 140–174 cm, Gewicht 3–3,6 kg.
  • Nest: Mit trockenem vorjährigen Gras oder anderem trockenen Material ausgekleidete Vertiefung. Nestdaunen grau und in der Mitte des Nestes hell. Nest inmitten der Vegetation, oft unter einem Baum oder Strauch oder auf einem Sumpfhöcker.
  • Brut: Legt im Mai 4–8 Eier (im Durchschnitt 5,7 Eier). Brutdauer 28 Tage. Die Jungen werden in etwa 40 Tagen flügge. Während der Nistdauer scheu und versteckt sich.
  • Vorkommen: Trifft man als seltenen Brutvogel bereits auf den Mooren von Mittelfinnland an, der Hauptteil des Brutbestands findet sich jedoch in Nordfinnland. Der finnische Brutbestand wird auf 1.500–2.000 Paare geschätzt.
  • Zugverhalten: Zieht in Schwärmen (oft Keile oder Ketten) ab Ende August, Hauptzugzeit im Oktober. Die Rückkehr nach Finnland erfolgt im (März–) April–Mai. Die größten Zugbewegungen im Herbst erfolgen im Zusammenhang mit Kaltlufteinbrüchen. Einige Exemplare werden auch im Winter in Finnland angetroffen. Überwintert hauptsächlich in der Gegend der Nordsee, in den letzten Jahre aber in zunehmendem Maße bereits in Südschweden und Dänemark.
  • Nahrung: Während der Nistzeit viele Pflanzen aus dem Wasser und von den Ufern wie Schachtelhalme, Riedgräser und Wollgräser. Zur Vogelzugzeit und in den Überwinterungsgebieten auch Besuche auf Stoppelfeldern, wo ausgefallenes Getreide und beispielsweise Klee als Nahrung dienen.
  • Stimme: Für gewöhnlich nasales, schallendes entweder zwei- oder dreisilbiges Trompeten. Einzeln klingt die Stimme arttypisch, im Schwarm jedoch verschmelzen die Stimmen zu einem undeutlichen Rauschen oder Schnattern und ähneln dem Ton der Schwärme anderer Gänse.

Die Saatgans ist eine graue Gans, die am sichersten am Schnabel zu erkennen ist: Der Schnabel ist eher lang, an der Basis orangefarben und an der Spitze schwarz. Der Rücken der Saatgans ist dunkel und die Läufe sind orangegelb. Die junge Saatgans erscheint dunkler als die adulte Saatgans, was durch den schmaleren weißen Rand der Federn begründet ist. Bei der jungen Saatgans fehlen auch die sich am Hals des Altvogels befindenden Längsfurchen und ihre Läufe sind hellgelb. Die Regenbogenhaut des Auges ist braun.

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