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© Copyright: Bilder: Jari Peltomäki, Matti Huuskonen, M., W. & F. von Wright: Pohjolan linnut värikuvin. Audio: Jan-Erik Bruun. All rights reserved.

Sperber

Accipiter nisus

  • Familie: Habichtartige – Accipitridae
  • Allgemeine Beschreibung: Kleiner Raubvogel mit langem Schwanz, kurzen, breiten und an der Spitze stumpfen Flügeln.
  • Größe: Länge 29–41 cm, Flügelspannweite 58–80 cm, Gewicht (Männchen) 130–175 g, (Weibchen) 220–345 g.
  • Nest: Lose aus Reisig gebautes Nest im Baum, immer unterhalb der mittleren Höhe des Baumes. Nestmulde mit dünnen Rindenblättchen von Kiefern ausgekleidet. Schmückt das Nest nicht mit grünen Zweigen.
  • Brut: Legt ab Ende April 3–6 Eier. Nur das Weibchen brütet. Brutdauer 33–34 Tage. Jungvögel nach 26–28 Tagen flügge.
  • Vorkommen: Nistet in Wäldern und bevorzugt kiefernbestandene Bachsenken und versumpfte Wälder (Fichtenmoorwälder). Kommt in ganz Finnland bis nach Lappland vor. Bestand heutzutage 12.000–15.000 Paare.
  • Zugverhalten: Zieht ab August ins Gebiet der Ostsee, nach West- und Mitteleuropa. Kehrt im März-Mai zurück. Auch Überwintern üblich. (In Finnland im Winter der verbreitetste Habichtvogel.)
  • Nahrung: Kleine und mittelgroße Vögel (bis zur Größenordnung von Elster und Eichelhäher) und Kleinnager.
  • Stimme: Ähnelt der Stimme des Habichts, ist jedoch schwächer. Warnlaut klopfendes „ki-ki-ki-ki-ki”.

Das Sperbermännchen ist kleiner als das Weibchen. Den Sperber unterscheidet man vom gleich aussehenden aber größeren Habicht aufgrund der schmaleren Schwanzwurzel, der kürzeren Armschwinge, des kürzeren Halses und des im Verhältnis größeren Kopfes. Im Flug ist der Sperber T-förmig (vergl. Habicht). Der Flug besteht aus mehreren schnellen Flügelschlägen, denen ein waagrechter Gleitflug folgt. Der Sperber segelt auch gerne.

Der Sperber ist auf der Oberseite von der Färbung her graubraun und auf der Unterseite dicht gebändert. Das alte Männchen wird im Alter von 3–5 Jahren auf der Rückenseite hell blaugrau und bekommt auf dem Bauch eine rostrote Farbe. Bei den Weibchen fehlt die rostrote Farbe, aber auch ihr Rückenteil wird grau. Der junge Sperber ist auf der Rückenseite kräftig rostbraun und trägt zwischen den Bändern auf der Brust rostbraune Tropfenflecken. In den folgenden Jahren verringert sich die rostbraune Farbe und die Rückenseite wird schrittweise graubraun und der Bauch weiß mit dunklen regelmäßigen Bändern. Die Läufe des Sperbers sind grünlichgelb, der Schnabel blaugrau, die Wachshaut grünlich gelblich und die Regenbogenhaut des Auges anfangs hellgelb, wird jedoch mit zunehmendem Alter leuchtendgelb oder orangerot.

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