0:00
0:00

© Copyright: Bilder: Jari Peltomäki, M. & W. von Wright: Svenska fåglar (Kansalliskirjasto, The National Library of Finland). Audio: Jan-Erik Bruun. All rights reserved.

Trottellumme

Uria aalge

  • Familie: Alken – Alcidae
  • Allgemeine Beschreibung: Seevogel der Außenschären. Ähnelt dem Tordalk, der Schnabel ist aber dünner, spitzer. Bauch weiß, Rückenseite und Kopf schwarzbraun.
  • Größe: Länge 38–46 cm, Flügelspannweite 61–73 cm, Gewicht 945–1.045 g.
  • Nest: Kein Nest. Ei im übrigen Verbreitungsgebiet auf blankem Felssims oder (in Finnland) in Vertiefungen von Steinplatten.
  • Brut: Legt im Mai ein Ei. Beide Elternteile brüten, Brutdauer 28-49 Tage. Die Eltern füttern die Jungen 27–30 Tage im Nest. Die Jungvögel verlassen das Nest flugunfähig, wonach sie selbstständig werden.
  • Vorkommen: Kolonienbrüter. Auf den Vogelklippen im Nordatlantik in großen Kolonien. Der Bestand in der Ostsee nistet auf kleinen steinigen Felsinseln. Der Bestand in der Ostsee starb Ende des 19. Jahrhunderts fast aus. Der Schutz der Nistplätze der Art (1880 in Karlsö auf Gotland) wirkte sich auf die Erholung der Bestände aus. Nistet seit 1956 in Finnland auf der Insel Aspskär bei Pernaja. Nistet in geringer Zahl auch auf Åland und in den Schären von Turku. Der gegenwärtige finnische Bestand wird auf 25–35 Paare geschätzt.
  • Zugverhalten: Herbstzug hauptsächlich im August, Rückkehr im Mai. Überwintert an der südlichen Ostsee.
  • Nahrung: Verschiedene Meeresfische wie Heringe, Groppen, Sandaale, Kabeljau u. a. Transportiert im Schnabel gewöhnlich nur einen Fisch, der längs gehalten wird.
  • Stimme: Vernehmliches Geheul, Grunzen und Röcheln, von dem gesagt wird, dass es dem Kläffen einer bösen Hundemeute ähnelt.

Die Trottellumme ist ein dem Tordalk und der vereinzelt anzutreffenden Dickschnabellumme ähnelnder Seevogel, den man an seinem langen und am Ende spitzen Schnabel erkennen kann. Die dunkle Farbe auf der Oberseite der Trottellumme (Kopf, Hals und Rückenseite) ist kein Schwarz, sondern ein sehr dunkles Dunkelbraun. Die Unterseite ist weiß und an den Flanken verlaufen undeutliche Längsstriche. Die Ringellummen-Morphe der Trottellumme hat einen weißen Ring ums Auge, der als dünner Strich nach hinten verläuft. (1% des Bestands an der Ostsee gehört zur Ringellummen-Morphe.)

Auf der Oberseite des dunklen Flügels der Trottellumme schmaler weißer Hinterrand an der Armschwinge. Die Flügelunterseite ist der Länge nach dunkel und hell gefärbt, die Schultern sind dunkel. Der Oberkopf der Trottellumme im Winterkleid ist schwarz, die Wangen und die Kehle weiß und der am Auge beginnende schmale schwarze Ausläufer zieht sich hinter die Wange. Die junge Trottellumme ähnelt dem Vogel im Winterkleid, aber ihre Flanken sind weniger gestrichelt und im Nacken befindet sich für gewöhnlich ein weißes schmales Band.

Die Läufe der Trottellumme sind schwarz, der Teil mit Schwimmhaut ist braun gefärbt (schwärzlich). Zur Nistzeit ist die Ferse des Männchens ockerfarben und die des Weibchens gelblich. Der Schnabel ist schwarz und die Regenbogenhaut des Auges ist dunkelbraun. Die Trottellumme sitzt wie bei den Tordalken üblich auf der Ferse.

Die Trottellummen der Ostsee gehören zur Subspezies U. a. intermedia. Nach Lappland hat sich die Subspezies U. a. aalge vom Eismeer her verirrt.

Andere Arten derselben Familie

Follow us!

Arten bestimmen!

Sivun alkuun / Top of the page