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© Copyright: Bilder: Jari Peltomäki. Audio: Jan-Erik Bruun. All rights reserved.

Waldammer

Schoeniclus rusticus

  • Familie: Ammern – Emberizidae
  • Allgemeine Beschreibung: Eher kleine Ammer. Beim Männchen im Sommerkleid Kopf schwarzweiß gescheckt. Bauch weiß, Bürzel ohne Strichel und rotbraun, an den Flanken und auf der Brust rotbraune Streifenzeichnung.
  • Größe: Länge 13–14,5 cm, Gewicht 16,5–23 g.
  • Nest: An einem Grasbüschel, am Fuß eines Wurzelstocks. Aus Gräsern gebaut, ausgekleidet mit Haaren.
  • Brut: Legt im Mai 4–6 Eier. Hauptsächlich das Weibchen brütet, Brutdauer 12 Tage. Nestlingszeit 7–12 Tage.
  • Vorkommen: Nistet in versumpften Wäldern in ganz Finnland, schwerpunktmäßig im Norden. Der finnische Brutbestand wird auf 100.000–200.000 Paare geschätzt. Der Bestand hat besonders im südlichen Finnland abgenommen.
  • Zugverhalten: Nacht- und Tagzieher. Herbstzug August–Oktober, Frühjahrszug April–Mai. Überwintert in Südostasien.
  • Nahrung: Wirbellose Tiere, Sämereien, Pflanzenteile.
  • Stimme: Scharfes „tsik”, Gesang kurze, klingende und klare Strophe, ähnelt vom Klang her dem Gesang der Heckenbraunelle.

Das Waldammermännchen ist ein schön gefärbter Vogel, der einen weißen Nackenfleck und Überaugenstreif auf dem sonst schwarzen Kopf trägt. Die Kehle ist weiß und auf der Brust befindet sich ein rotbraunes Querband. Auch die Schultern und der Bürzel sind rotbraun. Die Bauchseite ist weiß. Die Waldammer im weiblichen Kleid (adultes Weibchen und Jungvogel) ist von den Farben her matter und der Kopf ist braungescheckt. Die Läufe der Waldammer sind hellrötlich. Der Schnabel ist braun, die Basis am Unterschnabel ist hellrötlich. Die Regenbogenhaut des Auges ist dunkelbraun.

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