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© Copyright: Bilder: Jari Peltomäki, Jouko Lehmuskallio, Simo Mikkonen, M. & W. von Wright (Kansalliskirjasto, The National Library of Finland). Audio: Jan-Erik Bruun. All rights reserved.

Waldbaumläufer

Certhia familiaris

  • Familie: Baumläufer – Certhiidae
  • Allgemeine Beschreibung: Kleiner, baumrindenfarbener Vogel. Rückenseite braun-, schwarz- und hellgescheckt. Unterseite hell, schneeweiß an der Kehle und der Brust. Schnabel recht lang und gebogen.
  • Größe: Länge 12,5–14 cm, Gewicht 7–10 g.
  • Nest: Zwischen loser Baumrinde und Baumstamm, in Nistkästen für Baumläufer, an Gebäuden in Lücken zwischen Brettern, in Holzstapeln. Unterlage aus dünnen Fichtenzweigen, Nestmulde aus morschen Holzstückchen, Wacholderrinde und Federn gebaut.
  • Brut: Legt im April–Mai 3–8 Eier. Nur das Weibchen brütet, Brutdauer 14–15 Tage. Nestlingszeit 13–18 Tage.
  • Vorkommen: In Finnland als Brutvogel in alten Fichten- und Mischwäldern in Südfinnland. Nach Südlappland hin seltener werdend. Der finnische Brutbestand wird auf 150.000–250.000 Paare geschätzt.
  • Zugverhalten: Teilzieher, zieht nachts. Herbstzug September–Oktober, Frühjahrszug März-April. Überwintert in der Nähe von Finnland, ein Teil wahrscheinlich in Mitteleuropa.
  • Nahrung: Wirbellose Tiere.
  • Stimme: Schwirrendes „sri“, Gesang klare, kurze Strophe, die vom Klang her dem Gesang des Fitis ähnelt.

Der Waldbaumläufer ist in Finnland der einzige Vertreter seiner Familie und Gattung. Seine Rückenseite ist braun-, schwarz- und hellgescheckt. Die gesamte Unterseite ist weiß, an der Kehle und Brust leuchtend schneeweiß. Der Schwanz ist lang, spitz zulaufend, mit kräftigen Federn und wie beim Specht geformt. Die Läufe sind braungelb. Der recht lange und gebogene Schnabel ist dunkelbraun, der Unterschnabel ist hellrötlich. Die Regenbogenhaut des Auges ist braun.

Der Waldbaumläufer klettert auf Nahrungssuche vom Stammgrund bis auf halbe Höhe am Baumstamm hoch, von wo er sich im Sturzflug hinunterfallen lässt, um den nächsten Baum am Grund zu erreichen. Der Waldbaumläufer setzt seine weiße Kehle als reflektierenden „Spiegel“ ein, wenn er Löcher in der Rinde untersucht.

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