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Parus palustris

© Copyright: Bilder: Jari Peltomäki, M. & W. von Wright (Kansalliskirjasto, The National Library of Finland). Audio: Jan-Erik Bruun. All rights reserved.

Weidenmeise

Poecile montanus

  • Familie: Meisen – Paridae
  • Allgemeine Beschreibung: Meisenart mit recht großem Kopf und dickem Nacken. „Baskenmütze“ auf dem Oberkopf und Kinnlatz schwarz. Rückenseite grau, Unterseite hellgrau, Wange weiß.
  • Größe: Länge 12–13 cm, Gewicht 10–13 g.
  • Nest: Höhle in einem Stamm oder Faulstamm, selten im Nistkasten. Nistmaterial Wacholderrinde, Wolle, Haare und einige Federn. Sehr wenig oder gar kein Moos. Höhlt selber das Loch aus, nistet selten in einer fertigen Höhle.
  • Brut: Legt im April–Mai 5–11 Eier. Nur das Weibchen brütet, Brutdauer 13–15 Tage. Nestlingszeit 15–19 Tage.
  • Vorkommen: In ganz Finnland Brutvogel in Nadel- und Mischwäldern. Der finnische Brutbestand wird auf 500.000–1000.000 Paare geschätzt.
  • Zugverhalten: Standvogel, der ab und an im Herbst wandert. Die Wanderungen reichen nicht über das Meer hinweg.
  • Nahrung: Sämereien, wirbellose Tiere.
  • Stimme: 1–2 kurze Silben, denen 2–4-mal eine heisere, tiefe Silbe folgt: „tsi-tsi-tsää-tsää-tsää”. Gesang Folge von „tjüü-tjüü­tjüü…”.

Die Weidenmeise ist eine Meise größer als die Tannenmeise, mit recht großem Kopf und dick wirkendem Nacken. Ihre Rückenseite ist grau und die Bauchseite gräulich weiß. Die Oberkopfkalotte ist mattschwarz, der Kehllatz schwarz und die Wangen sind weiß. Auf den dunklen Flügeln der Weidenmeise befindet sich im frisch vermauserten Kleid ein heller länglicher Fleck, der im abgenutzten Kleid fehlen und zu Verwechslungen mit der auch in Finnland manchmal anzutreffenden Sumpfmeise (Parus palustris) führen kann. Die Läufe der Weidenmeise sind graublau, der Schnabel ist schwarz und die Regenbogenhaut des Auges ist dunkelbraun.

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