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© Copyright: Bilder: Jari Peltomäki, Jouko Lehmuskallio. Audio: Jan-Erik Bruun. All rights reserved.

Wespenbussard

Pernis apivorus

  • Familie: Habichtartige – Accipitridae
  • Allgemeine Beschreibung: Dem Mäusebussard ähnelnder Raubvogel. Mit längerem Schwanz und Flügeln, Kopf streckt sich im Flugbild weiter nach vorne. Im Gleitflug nach unten gebogene Flügel.
  • Größe: Länge 52–59 cm, Flügelspannweite 110–132 cm, Gewicht 510–1.160 g.
  • Nest: Reisignest im Baum auf durchschnittlich 10 m Höhe. Mit frischen grünen Zweigen geschmückt (für gewöhnlich mehr als bei anderen Raubvögeln).
  • Brut: Legt Ende Mai 2–3 Eier. Beide Elternteile brüten. Brutdauer 32-36 Tage. Jungvögel nach 40 Tagen flügge.
  • Vorkommen: Als Brutvogel bis zur Grenze von Wald-Lappland, Schwerpunkt des Vorkommens südlich. Bevorzugt Mischwälder. Der finnische Bestand wird auf 1.500 Paare geschätzt.
  • Zugverhalten: Überwintert im tropischen Afrika. Der Herbstzug beginnt ab Ende Juli und endet bereits bis Oktober. Frühjahrszug Mai-Juni.
  • Nahrung: Hauptnahrung Hummeln und Wespen. Wenn Insekten selten sind (im Frühjahr) dienen auch Vogeleier und -junge als Nahrung. Bringt den Jungen als Nahrung die Waben der Hummeln und Wespen ins Nest.
  • Stimme: Weniger zu hören als die anderen großen Greifvögel. Häufigster Laut hell schreiender Ruf.

Der Wespenbussard ist ein Raubvogel so groß wie der Mäusebussard, er hat aber längere Flügel und einen längeren Schwanz. Im Flugbild ist der schmale Kopf wie beim Kuckuck nach vorne gedrückt, im Gleitflug zeigen die nach unten gebogenen Flügel am Bug keinen Winkel (vergl. Mäusebussard). Vom Wespenbussard gibt es mehrere Farbvarianten. Manche Exemplare sind braun wie der Mäusebussard und andere sehr hell wie der Fischadler. Auch die Färbung der Flügelunterseite variiert, aber für gewöhnlich ist der hintere Flügelrand dunkel und an den Armschwingen befinden sich zwei bis drei, aus Flecken zusammengesetzte dunkle Bänder. Gute Kennzeichen sind die Form und der Habitus (eine durch Lernen und Vertiefen der Kenntnisse erreichbare Fähigkeit zur Bestimmung) sowie die von Nahem sichtbare Zeichnung des Schwanzes: An der Schwanzspitze befindet sich eine breite dunkle Binde und an der Schwanzwurzel sind zwei dunkle Binden nahe beieinander. Die Läufe sind gelb, der Schnabel schwarz und seine Wachshaut von oben gesehen dunkelbraun und von unten gelb. Die Federn in der Nähe des Schnabels des Wespenbussards sind schuppenartig (Anpassung an die Abwehr der Stiche der Beutetiere). Die Regenbogenhaut des Auges ist beim Altvogel des Wespenbussards gelb und bei jungen Exemplaren gräulich.

Zur Nistzeit versteckt sich der Wespenbussard und das Nest ist schwer zu finden. Der Wespenbussardbestand in Finnland geht schon seit Längerem zurück.

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