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Alpenjohannisbeere

Ribes alpinum

  • Familie: Stachelbeergewächse – Grossulariaceae
  • Wuchsform und Höhe: Zweihäusiger Strauch. 0,5–1,5 m.
  • Blüte: Blütenhülle klein, grünlich, 5-zählig, strahlig. Kelchblätter länger als die Blütenblätter. Staub- und Stempelblüten getrennt auf verschiedenen Pflanzen. In den männlichen traubenartigen Blütenständen 5–20 Blüten. In den weiblichen traubenartigen Blütenständen unter 10, für gewöhnlich nur 2–5 Blüten.
  • Blätter: Wechselständig. Gestielt, recht klein. Blattspreite tief dreifach eingeschnitten, gezähnt, kahl oder spärlich behaart, auf der Unterseite glänzend.
  • Knospen: Dünn, spitz und spitz zulaufend, kahl. Anfangs fast weiß und später braun.
  • Frucht: Rote, glänzende, saftige Scheinbeere.
  • Standort: Laubwälder und laubwaldartige Wälder. Auch Zierpflanze.
  • Blütezeit: Mai–Juni.

Die Gattung der Johannisbeeren (Ribes) umfasst etwa 150 Arten auf der nördlichen Erdhalbkugel und in den Gebirgen Südamerikas. Die Johannisbeeren sind bis auf einige Ausnahmen einhäusige Sträucher.

Die Alpenjohannisbeere ist ein zweihäusiger Strauch. Sie gedeiht am besten und zahlreichsten an trockeneren Abhängen und auf Kieshängen in teils laubwaldartigen Kuppenregionen. Manchmal wird sie mit der Roten Johannisbeere (R. rubrum coll.) verwechselt. Die Blätter der Alpenjohannisbeere sind jedoch für gewöhnlich kleiner als die der Roten Johannisbeere und die Unterseite der Blätter ist glänzend, bei der Roten Johannisbeere gräulich und matt. Zusätzlich sind die Trauben der Alpenjohannisbeere auch noch in der Beerenphase aufrecht, die der Roten Johannisbeere hängen.

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