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Bergulme

Ulmus glabra

  • Familie: Ulmengewächse – Ulmaceae
  • Wuchsform und Höhe: Baum. 15–25 m.
  • Blüte: Klein, strahlig, kurzstielig. Blütenhülle undifferenziert, bräunlich, verwachsenblättrig, 4–5-teilig. 4–5 Staubblätter, selten 8–10. Verwachsenblättriges zweizähliges Gynoeceum. Der Blütenstand ist eine dichte Dolde.
  • Blätter: Wechselständig, kurzstielig. Blattspreite verkehrt eiförmig, sich stark zu einer langen Spitze verschmälernd, doppelt gesägt, auf der Oberseite rau. Gewöhnlich am Grund unsymmetrisch.
  • Knospen: Dunkelbraun und behaart, Blattknospen spitz und spitz zulaufend, eiförmig, Blütenknospen rundlich.
  • Frucht: Hellbraune Nuss mit breitem Hautrand (16–30×14–20 mm). Hautrand kahl.
  • Standort: Laubwälder, besonders Laubwälder am Fuß von Felsen. Auch als Zierbaum, oft Kulturflüchtling. Kalkliebend.
  • Blütezeit: April–Mai.

Die Bergulme ist in Finnland geschützt.

In Finnland wachsen indigen zwei Ulmenarten. Von ihnen ist die Bergulme ein anspruchsvolles Edelholz in steinigen, aber nährstoffreichen Laubwäldern an Abhängen oder Bachläufen. Blütenstaubuntersuchungen von Torfflächen zeigen, dass sie vor 5000–6000 Jahren viel weiter nördlich als heutzutage wuchs. Damals, in der sog. Warmzeit, war das Klima in Finnland deutlich wärmer als heute. Die Ulmen sind vor dem Blattaustrieb blühende Bäume. Das beste Erkennungszeichen sind die unsymmetrischen Blätter. Die Blüten sind klein, zweigeschlechtig, vormännlich und windbestäubt. Die Bergulme ist ein stattlicher Zierbaum und ihr festes und haltbares Holz wurde auch für Möbel verwendet.

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