Sibirische Fichte f. virgata f. purpurea f. pendula Pseudozuga menziesii Pseudozuga menziesii Pseudozuga menziesii Picea pungens Picea pungens Picea pungens

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Fichte

Picea abies

  • Familie: Kieferngewächse – Pinaceae
  • Wuchsform und Höhe: Baum. 20–30 m.
  • Blüte: Kleine Staub- und Stempelblüten ohne Blütenhülle getrennt in dichten, zapfenartigen Blütenständen. Aufrechte weibliche Blütenstände rot. Hängende männliche Blütenstände grünlich – rötlich.
  • Blätter: Überwinternd, dunkelgrün, sitzen einzeln am Stängel. Blattspreite 1–2 cm lang, schmal, vierkantig, am Ende spitz.
  • Knospen: Kegelförmig – länglich, 5–7 mm lang, von braunen Schuppen bedeckt.
  • Zapfen: Samen mit Flügelchen in hängenden Zapfen.
  • Standort: Frische Heidewälder, laubwaldartige Wälder, Laubwälder und Fichtenmoorwälder.
  • Blütezeit: Mai–Juni.

Die Nadelbäume sind harzige, einhäusige Bäume oder Sträucher. Sie gehören zu den nacktsamigen Pflanzen, deren Merkmale die Windbestäubung, die vom Bau her einfachen Blüten sowie der sich als solcher an der Spitze des weiblichen, später des Zapfenschuppens entwickelnde Samen ist. Der größte Teil der Fichten stammt aus Ostasien. Es gibt einige amerikanische und zwei europäische Arten. Die Fichte kommt in sehr vielen Wuchsformen vor, u. a. schmal säulenförmig bis hin zu langastigen Hänge- und Schlangenfichten.

Die Fichte ist ein reichlich Blütenstaub erzeugender Baum. Manchmal kann der Blütenstaub sich zu dicken, gelben Anschwemmungen am Seeufer ansammeln. Die Fichte gedeiht an recht unterschiedlichen Standorten, jedoch nicht auf trockeneren und sehr nährstoffarmen Waldböden. Als Schatten ertragender Baum ist sie ein guter Konkurrent, weil sie unter anderen Waldbäumen als Unterbewuchs überdauern kann.

In Finnland ist die Waldfichte in zwei Unterarten geteilt, von denen die namensgebende Art mit breiterer Baumkrone in Südfinnland vorherrscht und die schmalkronige Sibirische Fichte (ssp. obovata) oder „Kerzentanne” in Nordfinnland. Auch Zwischenformen dieser beiden Unterarten sind verbreitet.

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