Gewöhnlicher Schneeball

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Gemeiner Schneeball

Viburnum opulus

  • Familie: Moschuskrautgewächse – Adoxaceae
    (früher Geißblattgewächse – Caprifoliaceae)
  • Wuchsform und Höhe: Strauch. 1–3 m.
  • Blüte: Im Blütenstand zweierlei Blüten. Die sterilen Randblümchen sind groß, weiß, mit 5 Blütenblättern, die an der Spitze rund sind. Die zweigeschlechtigen inneren Blüten sind klein, weiß und glockenartig. 5 Staubblätter, Fruchtblatt mit drei Narben, ohne Griffel. Blütenstand etwa 10 cm breite, von oben gleichmäßige Doldentraube.
  • Blätter: Gegenständig, ohne Nebenblätter, gestielt, auf der Unterseite fein behaart, grau. Blattnerven auf der Oberseite drüsig behaart. Blattspreite etwa 6 cm lang, dreiteilig. Lappen spitz zulaufend, grob gezähnt.
  • Knospen: Eiförmig, unsymmetrisch, braungrün, kahl, glänzend. Knospen an den Zweigen gegenständig.
  • Frucht: Rote Steinfrucht mit einem Samen.
  • Standort: Laubwälder, Laubfichtenmoorwälder, Bachläufe. Auch als Zierstrauch.
  • Blütezeit: Juni–Juli.

Die Auffassung über die Anzahl der Schneeballarten (Viburnum) schwankt mit 120–250. Die meisten Arten gibt es in den gemäßigten Teilen der nördlichen Erdhalbkugel. Es gibt nur drei europäische Arten. Zahlreiche Ziersträucher, auch bei uns angepflanzte, sind ursprünglich nordamerikanische Arten. So auch viele Schneeballarten.

Der Gemeine Schneeball ist ein Strauch mit kantigen Ästen und sichtbaren Blüten. In den großen, weißen Randblümchen der Schneeballgewächse befinden sich weder Staubblätter noch Fruchtblätter, sondern sie dienen einzig als Lockmittel für Insekten. Als Bestäuber fungieren u. a. Bienen und verschiedene Käfer, auch Selbstbestäubung kommt vor. Der giftige Gemeine Schneeball gedeiht am besten auf feuchteren und fruchtbaren Böden.

Die Rinde und das Holz der Pflanze sind übel riechend. Die Rinde wurde manchmal als schmerzlinderndes Medikament verwendet.

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