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Gemeiner Seidelbast

Daphne mezereum

  • Familie: Seidelbastgewächse – Thymelaeaceae
  • Wuchsform und Höhe: Aufrecht verzweigter Strauch. 0,5–1 m.
  • Blüte: Blumenkronenartiger Kelch glockenartig, 4-teilig, hellrot oder blaurot, selten weiß. Keine Blumenkrone. 8 mit der Röhre der Blütenhülle verwachsene Staubblätter, Gynoeceum scheinbar ein-, in Wirklichkeit zweizählig. Die Blütenstände stehen in Gruppen von 2–4 Blüten in den Achseln der Blattnarben der vorjährigen Triebe.
  • Blätter: Wechselständig. Kurzstielig, am Stängelende dicht. Blattspreite schmal verkehrt eiförmig – spitzig, ganzrandig, auf der Unterseite hellblaugrün.
  • Knospen: Auf die Zweigenden konzentriert, eiförmig, braun. Ränder der Knospenschuppen behaart.
  • Frucht: Glänzend rote Steinfrucht.
  • Standort: Laubwaldartige Heidewälder, Laubwälder, Laubfichtenmoorwälder. Manchmal Zierpflanze. Kalkliebend.
  • Blütezeit: (Mars–)April–Mai.

Der Gemeine Seidelbast ist auf Åland geschützt.

In der Gattung (Daphne) des Gemeinen Seidelbasts gibt es etwa 50 Arten in Europa, Asien und Nordafrika. Im Artenbestand Europas kommen auch viele endemische, d. h. lokal einheimische Arten vor.

Der Gemeine Seidelbast ist ein aufrecht verzweigter, vom Standort her recht anspruchsvoller Strauch. Er blüht zeitig im Frühjahr vor dem Aufbrechen der Blätter. Die Blüten sind wohlriechend. Die Jahrestriebe sind dicht belaubt. Die gesamte Pflanze ist giftig.

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