Finnlands größter Gemeiner Wacholder

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Gemeiner Wacholder

Juniperus communis

  • Familie: Zypressengewächse – Cupressaceae
  • Wuchsform und Höhe: Strauch oder kleiner Baum. 0,2–15 m (gewöhnlich 0,5–6 m).
  • Blüte: Kleine stiellose Stempel- und Staubblüten auf getrennten Exemplaren. Gelbgrüne, kugelförmige Stempelblütenstände in den Blattachseln. Gelbe Staubblüten in Gruppen von drei Blüten in achselständigen Staubblütenständen.
  • Blätter: Nadelartig, überwinternd, am Stängel in Wirteln von drei einzelnen Nadeln. Blattspreite 0,5–2 cm lang, flach, am Grund etwas breit, steif, an der Spitze stechend, auf der Oberseite blaugrau, auf der Unterseite glänzend grün.
  • Knospen: Eher länglich – eiförmig. Schuppen grün-bräunlich, am Ende spitz.
  • Zapfen: Anfangs grüner, später blauer kelchartiger Zapfen.
  • Standort: Trockene und frische Heidewälder, Laubwälder, Felsen, trockene Weideflächen, Einschlagslichtungen, Feld- und Wegränder, Flachmoore, Fluss- und Bachufer.
  • Blütezeit: Mai–Juni.

Die Gattung des Gemeinen Wacholders (Juniperus) umfasst 70-80 Arten in den Teilen der nördlichen Erdhalbkugel. Der Gemeine Wacholder ist ein schwach giftiger Strauch oder kleiner Baum. Er kann mehr als 400 Jahre alt werden. Sein Wachstum variiert von der ganz flachen, teppichartigen Form bis hin zum säulenartig aufrechten, dichten Strauch oder sogar Baum.

In Nordfinnland herrscht die nördliche Unterart, der Alpenwacholder (ssp. nana) vor, der kleinwüchsig, dicht- und gekrümmt benadelt ist. Als Lichtpflanze profitiert der Gemeine Wacholder vom menschlichen Einfluss. Besonders auf Naturflächen, die vom Vieh beweidet werden, sind stattliche Wacholderwiesen entstanden. Der Gemeine Wacholder ist auch eine vielseitige Nutzpflanze. Das wohlriechende Holz wird zur Herstellung von Geschirr und verschiedenen Gebrauchsgegenständen gebraucht, die Beeren als Gewürz und Heilmittel.

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