Taxus cuspidata

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Gewöhnliche Eibe

Taxus baccata

  • Familie: Eibengewächse – Taxaceae
  • Wuchsform und Höhe: Strauch oder kleiner Baum. 1–5 m.
  • Blüte: Die kleinen Staub- und Stempelblüten ohne Blütenhülle befinden sich auf verschiedenen Bäumen. Gelbe Staub- und grüne Stempelblüten einzeln in den Blattachseln. Staubblätter schildförmig.
  • Blätter: Kurzstielig, nadelartig, überwinternd, auf beiden Seiten der Äste kammartig angeordnet. Blattspreite 1–3 cm lang, flach, linealisch, stachlichspitzig, auf der Oberseite dunkel-, auf der Unterseite gelbgrün.
  • Knospen: Rund-eiförmig, Knospenschuppen grün-braun, glatter Rücken, oft mit hellem Rand.
  • Zapfen: Sog. Beere. Der einzelne Samen wird von einem anfangs grünen, später rot heranreifenden, an der Spitze offenen Samenmantel bzw. Arillus umgeben. Der grüne Samen ist an der Öffnung der Spitze sichtbar.
  • Standort: Frische und laubwaldartige Heidewälder.
  • Blütezeit: Juni.

Die Eibe ist auf Åland geschützt.

Die Eibe ist ein besonderer Nadelbaum, dem u. a. die zapfenartigen weiblichen Blütenstände vollständig fehlen. Strukturelle Gemeinsamkeiten bestehen eher mit dem Ginkgobaum (Ginkgo biloba). Die Gattung der Eiben (Taxus) ist daher als eine Vertreterin einer zu den eigentlichen Nadelbäumen (Pinopsida bzw. Coniferae) parallelen, aber von diesen getrennten und eigenständigen Entwicklungslinie anzusehen.

Die Eibe ist ein das maritime Klima bevorzugender Strauch oder kleiner Baum. Die Pflanze ist sehr giftig, ausgenommen der den Samen umgebende Samenmantel. Die Eibe ist ein charakteristischer Vertreter des mitteleuropäischen Laubwaldbewuchses und es wird angenommen, dass sie mit den Wikingern nach Åland gekommen ist.

Aus dem harten und zähen Holz der Eibe erhielt man die besten Bögen und aus der faserigen Rinde verschiedene Fasern. Zusätzlich wurden und werden noch immer alle möglichen Gebrauchsgegenstände, u. a. Geschirr, daraus gefertigt. Bei einer aus der Rinde gewonnenen chemischen Verbindung, dem Taxol, wurde eine das Krebswachstum behindernde und sogar heilende Wirkung festgestellt. Als Zierpflanzen eingesetzte Eiben sind für gewöhnlich besser winterbeständig als die Japanische Eibe (T. cuspidata).

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