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Gewöhnliche Hasel

Corylus avellana

  • Familie: Birkengewächse – Betulaceae
  • Wuchsform und Höhe: Aufrechter mehrstämmiger Strauch. 2–5 m.
  • Blüte: Kleine Staub- und Stempelblüten ohne Blütenhülle in verschiedenen Blütenständen. Die gelben Staubblüten bilden ein hängendes Kätzchen. Knospenartiger weiblicher Blütenstand aufrecht. Narben der weiblichen Blüte fadenartig, dunkelrot. Windblütigkeit.
  • Blätter: Wechselständig. Kurzstielig, behaart, weich. Blattspreite verkehrt eiförmig, am Grund herzförmig, stark spitz zulaufend. Blattrand doppelt gesägt.
  • Knospen: Eiförmig-rund, auf der Schattenseite grün und rötlich, auf der Sonnenseite rotbraun. Spitze stumpf.
  • Frucht: Verwachsenblättrige, glockenartige, von einem eingeschnittenen Gehäuse umgebene größere Nuss.
  • Standort: Trockenere Laubwälder an Abhängen. Kalkliebend.
  • Blütezeit: April.

Die Gewöhnliche Hasel ist ein südlicher, warme und geschützte Laubwälder an Abhängen liebender Strauch, der vor dem Aufbrechen der Blätter blüht. Gewöhnlich hat der Strauch 10–20 Hauptstämme, die sich wirkungsvoll aus Wurzeltrieben erneuern. Besonders an der Nordgrenze seines Verbreitungsgebiets ist sie empfindlich gegenüber Frost und Nachtfrösten im Frühjahr. Sie profitiert als Lichtpflanze eindeutig vom menschlichen Einfluss, u. a. durch den Holzeinschlag und die Beweidung. Die größte Bedrohung für ein Haselwäldchen ist aufkommender Fichtenbewuchs. Die Nüsse waren besonders früher auch wirtschaftlich von Bedeutung und wurden allgemein gesammelt. Auch Waldmäuse, Eichhörnchen und Eichelhäher fressen sie gern. Dort, wo es reichlich Haselsträucher gibt, wurden aus den Ästen mit ihren weichen Blättern Saunaruten gemacht.

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