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Lapplandweide

Salix lapponum

  • Familie: Weidengewächse – Salicaceae
  • Wuchsform und Höhe: Strauch. 0,5–1,5 m.
  • Blüte: Stempel- und Staubblüten auf getrennten Exemplaren. Kätzchen rundlich, stiellos. Einzelne Blüte klein, ohne Blütenhülle, in der Achsel der Schuppe des Kätzchens. Schuppen des Kätzchens schmal, an der Spitze dunkel-schwarz, dicht bräunlich und lang behaart. Zwei kleine Staubblätter, Staubfäden kahl, Staubbeutel gelb. Verwachsenblättriges Gynoeceum zweizählig, Fruchtknoten behaart, Griffel lang.
  • Blätter: Wechselständig. Recht langstielig, ohne Nebenblätter. Blattspreite 3-7 cm lang, länglich–schmal länglich, spitz zulaufend, auf der Oberseite graugrün, faltig, auf der Unterseite grau, filzig, mit deutlich hervortretenden Nerven, Rand ungeteilt oder selten am Grund schwach gezähnt, zurückgerollt. 7–12 Nervpaare.
  • Knospen: Gelb-braun, an der Spitze rund, gewöhnlich behaart.
  • Frucht: Rundliche, dicht kurzbehaarte Kapsel, Samen federig behaart.
  • Standort: Moorsümpfe, Überschwemmungszonen, Ufergebüsche, Sumpfränder, Fjällweidenbestände.
  • Blütezeit: Mai–Juni.

Die Lapplandweide ist ein aufrechter und dickastiger Strauch. Ihre alten Zweige sind kahl, während die jungen Jahrestriebe dicht- und graubehaart sind. Die Lapplandweide bildet mit der Blaugrünen Weide (S. glauca) und der Wollweide (S. lanata) zusammen in der Fjällregion die üblicherweise Flüsse und Bachläufe säumenden „Grauweidenbestände”. Die Lapplandweide wächst an nassen Stellen und bevorzugt Standorte, an denen fließendes oder zumindest von Zeit zu Zeit wechselndes Wasser ist.

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